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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. Oktober 2017 | 23:34 Uhr

Schweriner siegen : Mit Russisch ganz vorn

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kim Seyer und Sofia Dovgan vom Fridericianum gewinnen Sprachturnier und fahren zum Bundesfinale

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Sprache ist mächtig. Nicht immer leicht. Noch schwerer, wenn es sich um eine Fremdsprache handelt. Es ist eine Kunst für sich. Kim Seyer und Sofia Dovgan vom Fridericianum haben es drauf: Sie haben das Sprachtunier, die Russisch-Regionalrunde in Schwerin, gewonnen.

Die Gymnasiastinnen von der Gastgeberschule des Turniers setzten sich gegen zwölf Mannschaften aus drei Bundesländern durch und freuen sich nun auf ihre Teilnahme am Bundescup-Finale, das auf Einladung von Hauptförderer „Gazprom Germania“ Anfang November im Europa-Park in Rust stattfindet.

Die Silbermedaille holten sich Edona Bajrami und Cindy Rogmann vom Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim. Die beiden 16-Jährigen mussten sich in einer spannenden Endrunde ihren Kontrahentinnen aus Schwerin geschlagen geben. Im kleinen Finale gewannen Nele Röder und Janette Jasper vom Gymnasialen Schulzentrum Barth. Marie Chantal Ruppelt und Karolina Jepiševa vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar spielten sich auf Platz Vier und komplettierten damit das Siegerquartett von Schwerin.

„Sprache ist der Schlüssel für Dialog und Einblick in die Kultur. Mit unserem Sprachenturnier können junge Leute ihre sprachlichen Kenntnisse auf spielerische Art und Weise erweitern und gleichzeitig Vorurteile abbauen. Zudem ist die Fremdsprache ein wichtiger Grundstein, gerade auch für die berufliche Perspektive eines jungen Menschen“, erläutert Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums, das das Sprachturnier in diesem Jahr bereits zum achten Mal ausrichtet.

An insgesamt 202 Schulen in ganz Deutschland war vor den Sommerferien die Auswahlrunde des Bundescups ausgetragen worden, an der insgesamt rund 5000 Schüler teilnahmen. Die Schirmherrschaft für das Sprachprojekt haben 15 Kultusminister der Länder übernommen, darunter Mecklenburg-Vorpommerns Bildunsgminister Mathias Brodkorb.

Die diesjährige Regionalrunde in Schwerin war nach Bremen die zweite Regionalrunde in Norddeutschland. 26 Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen traten hier in den Disziplinen Vokabelwissen und Konzentrationsfähigkeit gegeneinander an. Sie wetteiferten um den Regionalsieg und damit um die Teilnahme am Bundescup-Finale in Deutschlands größtem Freizeitpark, dem Europa-Park in Rust. Dort geht es am 7. und 8. November um eine Russlandreise für die Sieger des bundesweiten Russisch-Turniers.

„Der Bundescup dient dem kulturellen Austausch beider Länder. Das gemeinsame Erlernen von Sprachen bringt die Menschen noch näher zusammen und fördert das gegenseitige Verständnis und das Miteinander der Kulturen“, betont Burkhard Woelki von der Gazprom Germania.

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