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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. August 2017 | 13:28 Uhr

Mode in Schwerin : Mit Rüschen in den Sommer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vom Teenie bis zum Rentner: Schweriner Mode-Experten verraten, was 2016 angesagt ist

Der Sommer steht vor der Tür und damit für viele die Frage: Wie bestücke ich meinen Kleiderschrank am besten? Ganz neu oder dürfen ein paar Sachen aus der letzten Saison hängen bleiben? SVZ fragte nach bei drei Experten, die sich in Sachen Kleidung auskennen: Das Modehaus Kressmann, die Designschule und die Modegruppe 50plus geben Tipps für das perfekte Outfit 2016.

Bei den Damen stehen die Zeichen auf „neue Romantik“, sagt Evelyn Hoffmann, Filialleiterin bei Kressmann. Das bedeutet: Viel Spitze an Tops und an Kleidern. Röcke und Oberteile dürfen und sollen im Lagenlook getragen werden. Das längste Teil nach unten, die anderen verspielt darüber. Carmen-Blusen sind wieder absolut angesagt, viel Rüschen und Volants gibt es natürlich auch an Jacken und Röcken. Wer zarte Blumenmuster mag, wird an der Auswahl in den Geschäften in diesem Sommer viel Freude haben. Aber auch Folkloristisches kommt wieder: Stickereien, Tuniken und folkloristische Muster passen zu auffällig dekorierten Schuhen, die ethnische Einflüsse aus der ganzen Welt zeigen. Die Farbgebung hierbei ist eher camouflage, also khaki oder grün-braun-gedeckt im Tarn-Militärlook.
Bei den Hosen ist die klassische Schlaghose wieder im Kommen, im Fachjargon heißt der Stil diesmal easy kick – bis zur Kniekehle ganz schmal und dann breit ausgestellt. Die Hose darf leicht gemustert sein.

Wem das alles zu eng ist, der kann auch im Hiphop-Stil mit einer lässig sitzenden Hose und Berberjacke auf die Straße gehen. Sehr bequem.
Und natürlich haben auch die Klassiker eine Chance: Hemdblusen sind absolut angesagt, gern im dezenten Fliesenmuster und karibischen Farben.

„Kein Sommer ohne Ethno-Muster und Bohemian-Chic“, kommentieren auch die Experten von der Schweriner Designschule, Fachbereich Mode. Ihr Tipp: Frau sollte Akzente mit leuchtenden Farben setzen und zu auffälligen Schuhen oder Taschen greifen. Halblange und lange Kleider oder Röcke, mit Falten oder plissiert, kurze Röcke und Kleider mit Rüschen, kurze Wickelröcke oder auch ein klassisches weißes Herrenhemd kombiniert mit einer schmalen Hose – Dozenten und Modeschüler würden das der Dame 2016 empfehlen. Für den Herren wählen sie schmale Anzüge mit gestreiften Hemden, Jacken und Shirts mit Camouflage-Prints, Chino-Hosen aus Baumwoll-Twill oder Sweat-Pants, die stylische Jogginghose. An die Füße kommen Schnürschuhe und Boots aus Velourleder oder knallrote Sneaker.

Wer noch jünger ist als 20, der darf eigentlich alles tragen, so die Meinung der Modemacher. Also auch alles, was bereits aufgezählt wurde, nur kürzer, enger, noch mehr gerüscht. Kleider und Tops dürfen schulterfrei sein, in den Farben entweder dezent hell oder radikal bunt. Für die Teenies sind außerdem die 90er zurück: Es gibt wieder bauchfeie, enge Tops zu lockeren Hosen. Karohemden wadenlange Karokleider tauchen ebenso wieder auf wie Hiphop- oder Baseball-Style für Jungs und Mädels.

Für die älteren Semester hat die Modegruppe 50plus unlängst die Trends 2016 vom Modehaus „La Mode“ präsentiert. Den Frühling verabschieden die Damen mit gesteppten Kurzjacken oder Trenchcoats, gern mit einem fließenden hellen Schal und einem schicken Hut. Der Sommer kann dann kommen mit vielen Pastelltönen, hellen Hosen, gemusterten Blusen und Röcken in allen Längen. Sportlich oder elegant – erlaubt ist was gefällt, und worin sich die Dame wohl fühlt. Auch hier gibt es viel Plissee an den Röcken und offene Pumps statt Gesundheitsschuhe.


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erstellt am 05.Mai.2016 | 08:00 Uhr

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