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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. September 2017 | 21:26 Uhr

Schweriner Friseurin : Mit haariger Arbeit an die Spitze

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wie sich die Schweriner Haar-Stylistin Valerie-Cecile Christ ganz nach oben frisieren will

von
erstellt am 23.Feb.2017 | 08:00 Uhr

In ihrem Friseur-Alltag bestimmen die Kunden über Farbe, Schnitt und Style. Aber wenn der Schweriner Salon Ortmann und Christ schließt, wird sie zur wahren Haararchitektin: Valerie-Cecil Christ ist auf Erfolg gebürstet. Gerade stapeln sich bei ihr wieder Skizzen und Entwürfe mit Frisuren, Kataloge mit Klamotten und Szenemagazine. Die 27-Jährige steckt mitten in den Vorbereitungen für den Goldwell Color Zoom 2017. Bei der Weltmeisterschaft ließ Valerie schon im Jahr 2011 knapp 2500 der weltweit besten Friseure hinter sich und erreichte in Miami den zweiten Platz. 2014 frisierte sie sich in Las Vegas auf Rang vier. Aktuell wartet die Haarkünstlerin auf die Ergebnisse des German Hairdressing Awards 2017. „Ich bin auf jeden Fall wieder auf einem der vorderen Plätze“, sagt sie.

Erfolge bei solchen Wettbewerben bringen mehr als nur Pokale und kurzfristigen Ruhm. „Sie sind auch unglaublich gut für die Vermarktung“, sagt Valerie. „Für meine eigene und für die des Salons meiner Eltern.“ Der Name Valerie-Cecil Christ ist in der deutschen Friseurszene bekannt. Die Schwerinerin frisierte bei der Berlin Fashion Week, wurde auf internationalen Fachmessen gebucht und schaffte es mehrfach in Hochglanzmagazine. „Gerade dafür sind professionelle Frisurenfotos so wichtig“, erklärt Valerie.

Für den German Haidressing Award stand Anna Gröning aus Schwerin Modell. Mit ihr arbeitet Valerie gern zusammen. Die ausgefallenen Klamotten stammen direkt vom Designer oder sind geliehen. Die Fotokulisse und Posen erarbeitet Valerie mit der Hamburger Fotografin Andrea Müller-Schulz, die als „Andra“ auch für Cosmopolitan und Gala fotografiert.

„Der Aufwand und die Professionalität ist Voraussetzung, um bei Wettbewerben Erfolg zu haben“, so die junge Friseurin. Das koste zwar Geld und Zeit, bringt aber auch zusätzliche Jobs außerhalb des Salon-Alltags, Kontakt zu interessanten Leuten und viele Reisen mit sich. So frisiert Valerie auch immer weiter an ihrer Geschichte. „Nur gutes Handwerk reicht nicht, man braucht auch das Drumherum, damit die Leute in der Branche etwas über Dich zu erzählen haben“, sagt Valerie.

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