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Goldenstädter Stoppelcross : Mit grünem Honda auf der Piste

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Patric Wilke aus Jamel war einer von 97 Autocrossern, die am Sonnabend in Goldenstädt an den Start gingen

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erstellt am 08.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Nach der ersten gefahrenen Vorrunde ist Patric Wilke mit sich und seinem Honda CRX zufrieden. Der Autocrosser kam in der Wertungsklasse Frontantrieb, Liga B, auf den ersten Platz. Es folgten weitere drei Vorläufe. Der 26-Jährige fuhr immer im vorderen Feld mit, doch beim letzten Vorlaufrennen musste er wegen Motorschadens abbrechen. Das sei zwar ärgerlich gewesen, so Wilke, aber unterm Strich bringt ihm das Rennen am Sonnabend 22 Punkte ein. Sie zählen für die Tages- aber auch für die Gesamtwertung.

Denn nach sechs Wertungsläufen in der WGB-Serie wird der Sieger ermittelt. In Goldenstädt auf dem Autocross-Areal am Funkturm war es das dritte Rennen in dieser Saison. Insgesamt aber wurden im Dorf schon 39 Rennen in 20 Jahren ausgetragen. „Angefangen haben wir auf dem Gewerbegebiet am Rande von Goldenstädt“, erinnert Reiner Kluth, der all die Jahre dabei ist – als Moderator der Veranstaltung. „Die Wittenburger hatten damals ein Autocrossrennen veranstaltet. Da dachten wir, das können wir bei uns auch anbieten. Und so hat sich das entwickelt.“ Austragungsorte für die WGB-Serie sind heute Waschow, Goldenstädt und Tewswoos. In diesem Jahr wurde eine zusätzliche Wertungsklasse angeboten: Heckantrieb Liga B, erzählt Kluth. Zugelassen sind Autos mit Front- und Heckantrieb, jeweils Liga A und B, Allrad-Klasse, und für die Jugend gibt eine extra Wertung. Zugenommen habe der Anteil der Frauen, die sich auf die Piste wagen, betont Reiner Kluth.

Patric Wilke, Landwirt, fuhr schon vor zehn Jahren bei den Rennen mit. Dann pausierte er, seit drei Jahren ist der Jameler wieder dabei. Mit Kumpel Karsten Seebach bildet er auch ein Team. Zwei seiner drei Kinder beobachten ihren Papa beim Autocross hautnah: der achtjährige Richard und die zweieinhalbjährige Emily. Emma ist mit ihrem einem Jahr noch zu jung für das Spektakel. Seine Frau Christin unterstützt ihn. Und Richard und Emily fiebern mit, wenn der Papa in seinen grünen Honda mit 140 PS unter der Haupe steigt und auf der Piste Runde für Runde dreht. „Papa fährt gut“, urteilt sein Sohn. Das Autocross-Fieber scheint ihn angesteckt zu haben. Denn in der Werkstatt zu Hause hilft er seinem Vater beim Schrauben. Und später, so sagt der Achtjährige, will er auch hier fahren.

Das Rennen haben viele Schaulustige verfolgt. Die Piste wurde in Abständen immer wieder glatt geschoben und gewässert. So hielt sich auch der Staub in Grenzen – vor allem für die Besucher.

Die Rückrunde beginnt nach der Sommerpause am 27. August – dann auf dem Rundkurs in Tewswoos. Es folgt ein Renntag am 10. September in Waschow. Der diesjährige Abschluss der WGB-Serie ist am 24. September in Goldenstädt geplant. Dann wird der Gesamtsieger ermittelt.

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