Gespräche, Vorträge und Musik : Mit Flüchtlingen ins Gespräch kommen

Diskussion: Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates MV (mit Mikro), stand Rede und Antwort. Fotos: Klawitter (3)
1 von 3
Diskussion: Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates MV (mit Mikro), stand Rede und Antwort. Fotos: Klawitter (3)

Im Komplex begegneten sich hunderte Schweriner und junge Zuwanderer

svz.de von
21. Dezember 2015, 08:00 Uhr

Urig. Ein bisschen in die Jahre gekommen, aber gemütlich. Was nicht zuletzt an der guten und herzlichen Stimmung der Besucher und Gastgeber lag. Im Komplex in der Pfaffenstraße versammelten sich am Wochenende ein paar hundert Schweriner. Vorträge, Diskussionen und Workshops standen bei „#RefugeesWelcome“ auf dem Programm. „Ich bin begeistert. Die Leute reden miteinander. Das ist es, was wir erreichen wollen“, erzählte Organisator Florian Neubauer vom Projekt „Peak and Dust“. Tagsüber besuchten rund 70 Neugierige die Veranstaltung.

„Seit vier Monaten sind wir in Deutschland, seit zwei in der Landeshauptstadt“, erzählte Mohammed, der mit seinem Bruder im Komplex mit den Einheimischen ins Gespräch kommen wollte. „Viele dieser Menschen haben Probleme. Die neue Sprache oder aber auch die vielen Anträge, die es oft nur auf Deutsch gibt“, so Neubauer. Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern, und auch Claus Oellerking von der Flüchtlingshilfe Schwerin standen den Besuchern Rede und Antwort. „Die Stimmung ist gut. Die Diskussionsrunde ist gelungen“, betonte Oellerking.

Am Abend ging die Veranstaltung in die zweite Phase. Das Komplex verwandelte sich in eine Diskothek. Zu elektronischer Musik tanzten 225 Landeshauptstädter und Angereiste. „Wir haben zahlreiche Spenden sammeln können, die beispielsweise nach Wismar, Parchim und Rostock gehen“, sagte Neubauer.

Ein bisschen Klarheit schaffen und Ängste nehmen, das wollte Florian Neubauer erreichen. „Und ich denke, es ist gelungen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen