Schwerins Gesichter : Mit dem Rad die Welt bereisen

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Pastor Klaus Kuske ist ein Fahrrad-Fan und würde gerne mal den ehemaligen Außenminister Joschka Fischer treffen

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20. November 2016, 09:00 Uhr

Klaus Kuske, Pastor der Versöhnungsgemeinde in Lankow, hatte in diesem Jahr schon einen ganz besonderen Grund, um mit seiner Gemeinde zu feiern: Am 1. Juli 1966, also vor 50 Jahren, wurde die Versöhnungsgemeinde gegründet. „Wir wollen bei unserem Jubiläum durch die Stadtteile ziehen“, kündigte Kuske zu Beginn der Feierlichkeiten an, die im Sommer begannen und mit einem Festgottesdienst im Oktober ihren Höhepunkt erreichten. Tatsächlich ist der gebürtige Rostocker gerne unterwegs – vor allem mit dem Rad. Christian Koepke stellte Klaus Kuske die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Mein Lieblingsplatz ist eigentlich überall dort in Schwerin, wo ich mit dem Fahrrad hinkomme.
Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?
Den Radverkehr in der Stadt würde ich fördern – auf den Straßen und in manchen Köpfen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Etwa 1981 habe ich in der GPG Teterow gearbeitet. Von dem verdienten Geld habe ich mir damals bestimmt Schallplatten gekauft.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne Orgel spielen können oder auch Cello.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Jesus von Nazareth ist mein persönlicher Held. Er liebte, wo andere hassten und sah immer Hoffnung.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese gerade das Buch „Gott ist schön“ von Navid Kermani. Ein faszinierendes Werk über den Koran.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Tagesschau und Tatort verpasse ich möglichst nicht. Und die Sachsenklinik am Dienstagabend.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Dem Grünen-Politiker und ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer würde ich gerne mal begegnen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An einen Pullover, den ich von meiner damaligen Freundin und heutigen Frau bekommen habe, erinnere ich mich besonders gerne. Ich zeigte ihr wohl seinerzeit nicht genug Begeisterung, und sie nahm ihn mir wieder weg. Danach habe ich den Pullover jahrelang getragen, bis er auseinander fiel.
Was werden Sie als Rentner machen?
Wenn ich Rentner bin, werde ich ein Jahr lang in einer einsamen Hütte in Lappland leben. Oder eine Radreise durch die halbe Welt machen.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
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