Bauen in Schwerin : Mit dem Fahrrad auf Baustellentour

Wohnungen in der Schwimmhalle : Ulrich Bunnemann (r.) und Baudezernent Bernd Nottebaum (2.v.r.) mussten viele Frage beantworten.
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Wohnungen in der Schwimmhalle : Ulrich Bunnemann (r.) und Baudezernent Bernd Nottebaum (2.v.r.) mussten viele Frage beantworten.

Von Lankow bis ins Mueßer Holz: Schweriner besichtigten aktuelle Projekte

svz.de von
14. Mai 2017, 21:00 Uhr

Vom Sattel aus die verschiedenen Bauprojekte der Landeshauptstadt erkunden: Unter diesem Motto radelten am Sonnabend Baudezernent Bernd Nottebaum und Andreas Thiele, Fachdienstleiter für Stadtentwicklung, mit zahlreichen Schwerinern von Lankow bis ins Mueßer Holz. Auf dem Programm des Stadtrundfahrt standen anlässlich des Tages der Städtebauförderung fünf Stationen: Das WGS-Hochhaus in der Rahlstedter Straße, die ehemalige Schwimmhalle in Lankow, der Hort an der Friedensschule, das Bildungs- und Bürgerzentrum und der Bauspielplatz im Mueßer Holz. An der letzten Station hatten die Radler die Möglichkeit, mit Architekten und Bauherren ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

Besonders viele Antworten musste Ulrich Bunnemann, Bauherr der ehemaligen Schwimmhalle Lankow geben. „In der denkmalgeschützten Halle entstehen 16 Wohnungen – und ein kleines Schwimmbecken“, erklärte Bunnemann. Besonders das Becken sei wichtiger Bestandteil nach den Renovierungsarbeiten, so der Bauherr: „Meine Kinder haben hier schwimmen gelernt. Ohne Wasser geht es hier einfach nicht.“

In der Hamburger Allee informierten Architektin Kerstin Döring und die Leiterin der Volkshochschule des Stadtteils, Susanne Kapellusch, die Pedalritter über den Fortschritt bei der Sanierung des Bildungs- und Bürgerzentrums. „Wir müssen bis Ende nächsten Jahres fertig sein, so lauten die Vorgaben des Bundes“, sagte Kapellusch. Auf rund 2500 Quadratmetern entstehen im ehemaligen Gymnasium in der Hamburger Allee 126 moderne Räume für die Volkshochschule des Stadtteils, die Förderschule und Vereine.

Die beiden „Vorradler“, Bernd Nottebaum und Andreas Thiele freuten sich über die rege Teilnahme. „Auf dem Weg zwischen den einzelnen Stationen kamen immer wieder Fragen zu anderen Baustellen auf. Vielleicht können wir diese ja im nächsten Jahr als Stationen ansteuern ansteuern“, so der Baudezernent.

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