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Neue Buga in Schwerin : Ministerpräsident sagt Gespräch über Bundesgartenschau 2025 ab

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Einer Anfrage von Oberbürgermeister Rico Badenschier für einen Gesprächstermin erteilte Sellering eine Absage

von
erstellt am 26.Apr.2017 | 21:00 Uhr

Ministerpräsident Erwin Sellering will mit der Stadt nicht über eine zweite Bundesgartenschau reden. Einer Anfrage von Oberbürgermeister Rico Badenschier für einen Gesprächstermin erteilte Sellering, der auch Schweriner Landtagsabgeordneter ist, eine Absage. „Wir sind in der Landesregierung überein gekommen, dass das von Ihnen erbetene Gespräch aufgrund der fachlichen Zuständigkeiten vom Minister für Inneres und Europa sowie vom Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern geführt wird.“ Die Federführung werde dabei der Innenminister übernehmen, heißt es in dem Schreiben, dass der SVZ vorliegt. Gerne werden „wir unsere Position zur Idee der Buga 2025 in der Landeshauptstadt Schwerin“ erläutern, schreibt der Ministerpräsident.

Vom Innenministerium hatte die Stadt durch einen Abteilungsleiter bereits die Aufforderung bekommen, für die Finanzierung einer Buga 2025 andere freiwillige Leistungen zu streichen. „Dieser Aufforderung können sowohl die Verwaltungsspitze als auch die Vorsitzenden der Fraktionen nicht nachkommen“, schreibt Badenschier in einem Brief an den Innenminister. Darin bittet der Oberbürgermeister auch, zu einer zweiten Bundesgartenschau einen Bürgerentscheid durchführen zu dürfen.

Die Stadt setzt darauf, dass sie für die rund 70 Millionen Euro teure Buga 2025 Fördermittel vom Land bekommt. Das aber sieht offenbar schlecht aus, da die Regierungskoalition aus SPD und CDU erklärtermaßen Geld vor allem nach Vorpommern pumpen will.
 

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