Schweriner Altstadt : Minister zeigt sich volksnah

Harry Glawe spricht mit Schwerinern über Pflege und Gesundheit

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29. März 2019, 07:14 Uhr

„Gesundheit und Pflege – wohin geht die Reise in Mecklenburg-Vorpommern?“ Darüber hat Wirtschaftsminister Harry Glawe gestern Abend im Rathaus mit rund 60 interessierten Schwerinern diskutiert. Nach einer kurzen Einführung zur Politik der Landesregierung im Bereich der Gesundheits- und Pflegeversorgung suchte der Minister gleich das direkte Gespräch. Dem CDU-Gesundheitsminister zur Seite standen dabei Dr. Neeltje van den Berg von der Universität Greifswald, Harald Terpe von der Ärztekammer MV und CDU-Bundestagsmitglied und Gesundheitsexperte Dietrich Monstadt. „Gerade für unser Flächenland ist es wichtig, die medizinische Versorgung zukunftsfest zu gestalten“, so Glawe. „Deshalb steht keiner der 37 Krankenhausstandorte im Lande zur Disposition.“ Zur Kritik an fehlenden Hausärzten sagte Glawe, dass die Regierung gerade ein Gesetz auf den Weg bringe, das ermöglicht, dass jährlich 40 Medizinstudium-Bewerber aus MV, die den numerus clausus nicht erfüllen, aber geeignet sind, an den Unis im Lande studieren dürfen. Auf die Frage, warum MV als eines der letzten Bundesländer noch immer nicht die Ferndiagnostik erlaube, sagte Terpe, dass sich die Ärztekammerversammlung bereits mit dem Thema beschäftige.

Diskutiert wurde zudem über Altersarmut, Aufwertung der Pflegeberufe und viele andere Probleme.

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