Tag der offenen Tür : Mieterbund hilft bei Problemen mit Betriebskosten

Bei Gesprächen mit Mietern hat sich in jüngster Zeit für die Experten vom Mieterbund ein Problem abgezeichnet: Versicherungen sowie weitere Betriebskostenarten.

svz.de von
04. Dezember 2013, 12:01 Uhr

Frau M. ist eine sparsame Mieterin. Da in ihrem Hochhaus ein starkes Steigrohr die Wohnung mit heizt, hatte sie nie viel Heizkosten. Bei der diesjährigen Abrechnung sollte sie aber eine ordentliche Summe zahlen, obwohl sie die Heizungsventile nur selten aufdreht. Die Auskunft ihres Vermieters: Er könne sie nach einer neuen Verordnung an den Kosten für die Rohrwärmeabgabe beteiligen. „Das ist unter bestimmten Umständen in der Tat so“, sagt Ingo Schall, Geschäftsführer des Schweriner Mietervereins. „Es ist eine Kann-Bestimmung, aber sie ist umstritten, auch die Art und Weise der Berechnung.“

Thema sind auch immer wieder die nicht nachvollziehbaren Hauswartskosten. 15 bis 35 Cent pro Quadratmeter im Monat, je nach Aufgabenbereich, so der Mieterbund, sei die durchschnittliche Belastung für den Mieter. Reparaturen kann der Hausmeister zwar ausführen, aber sie sind in der Regel Sache des Vermieters, deren Kosten er tragen muss. Auch neuartige Betriebskosten sorgen für Gesprächsstoff, so Ingo Schall. Waren es vor einigen Jahren die so genannten Rauchmelderkosten, ist es aktuell die Trinkwasseruntersuchung auf Legionellen. „Betriebskosten sind nach wie vor der Renner in unseren Beratungen und Gesprächen mit Mietern“, bestätigt auch Dr. Jürgen Fischer, der Vorsitzende des Schweriner Mietervereins. Bei Gesprächen mit Mietern habe sich in jüngster Zeit ein Problem abgezeichnet: Versicherungen sowie weitere Betriebskostenarten.

Wer Fragen zu seiner Betriebskostenabrechnung hat, der kann sich morgen beim Tag der offenen Tür des Mieterbundes beraten lassen. Die Türen in der Dr.-Külz-Straße 18 sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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