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Nach Brand in Schwerin : Mieter haben eine neue Bleibe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei einem Feuer in der Flensburger Straße verloren viele Mieter ihr Hab und Gut: Spendenbereitschaft der Schweriner half durch schwere Zeit

Vor mehr als zwei Wochen verloren mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses bei einem Brand in der Flensburger Straße ihr gesamtes Hab und Gut (SVZ berichtete). Doch für die Betroffenen gab es einen Lichtblick: die Spendenbereitschaft der Schweriner. „Es ist unglaublich viel zusammengekommen“, erzählt Stefan Schmidt, der die Spendensammlung in der Tanzschule Sinneswandel von Marita Kruse organisierte. Kleinere Möbel, Kleidung, sämtliche Haushaltsutensilien, Elektrogeräte wie Fernseher – es war fast alles dabei. „Die Bewohner waren bereits bei uns und haben Sachen abgeholt.“ Auch die Helfer sind weiterhin unterwegs, um Möbel und größere Elektrogeräte in die neuen Unterkünfte zu bringen. „Nun überlegen wir, was wir mit den restlichen Sachen machen“, so Schmidt. Ein Flohmarkt stehe zur Debatte, von den Spenden überlege man ein Straßenfest zu veranstalten.

Nicht nur die Schweriner, auch der Vermieter, die Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS), unterstützte die Brandopfer vom ersten Tag an tatkräftig. „Wir haben sofort mit den Mietern Kontakt aufgenommen, um über eine neue Bleibe zu sprechen“, sagt Peter Majewsky von der WGS. Mit Erfolg – zwei Mietparteien sind dauerhaft in die Nachbarhäuser gezogen, andere kamen bei Familien oder Freunden unter und erhalten Angebote für eine neue Wohnung von der WGS. Und auch die Sanierung der betroffenen Wohnungen schreite gut voran, sagt Peter Majewsky.

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erstellt am 10.Apr.2017 | 21:00 Uhr

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