Blumenmeer : Mieter genießen ihr eigenes Grün

Es grünt und blüht auch im Innenhof des Wohngebiets „An den Seeterrassen“ auf dem Großen Dreesch. Rund 16,5 Millionen Euro investierte die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) in das Quartier.
Es grünt und blüht auch im Innenhof des Wohngebiets „An den Seeterrassen“ in Neu Zippendorf. Rund 16,5 Millionen Euro investierte die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) in das Quartier.

Gärtnern vor der Haustür: Im SWG-Quartier „An den Seeterrassen“ sind die Wohnungen begehrt – besonders im Erdgeschoss

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25. Juni 2015, 08:00 Uhr

Inge Soltow ist stolz auf ihre Wohnung im Gebiet „An den Seeterrassen“  – und auf ihren Garten. „Ich  bin gerne an der frischen Luft“, sagt die Rentnerin. Pflegeleicht hat sie ihre grüne Oase eingerichtet – mit viel Rasen und kleinen Beeten. In  der Nachbarschaft finden sich aber auch Gärten, in denen die Pflanzen dicht nebeneinander gedeihen – Hortensien, Stechpalmen, Hibisken, Forsythien und vieles mehr. „Wahre Glücksmomente“ verspüre sie bei der Gartenarbeit, schwärmt eine weitere Mieterin.

Knapp 40  individuell gestaltete Mietergärten gibt es in dem Quartier, das von der Pilaer, der Vaasaer und der Wuppertaler Straße umschlossen wird.  16,5 Millionen Euro investierte die Schweriner Wohnungbaugenossenschaft (SWG) in die „Seeterrassen“, baute Plattenhäuser um und zurück und die modern geschnittenen  Gebäude in der Pilaer Straße 2a/b neu. „Die Wohnungen ,An den Seeterrassen‘ sind sehr begehrt, besonders die Erdgeschosswohnungen mit den Gärten“, berichtet   Katharina Wilk vom SWG- Marketing.

Treffpunkt im Wohngebiet ist der grüne Innenhof, an dem gleich zwei Architekturbüros mitgearbeitet haben. „Wir wollten einen Ort mit  hoher Aufenthaltsqualität schaffen“, betont Gabriele Szymanski, Abteilungsleiterin bei der zuständigen SWG- Hausverwaltung. Das Konzept gehe auf: „Die Mieter treffen sich am Rondell, pflegen eine gute Nachbarschaft“, so Szymanski.

Mehrere tausend Stauden  wurden im Innenhof gepflanzt, ebenso rund 60 Bäume, darunter Sorten wie Säulenkirsche,  Zierapfel, Rotdorn und Felsenbirne. Es gibt einen kleinen Spielplatz mit Geräten in den SWG-Farben – Grün, Orange und Blau. Neben dem zentralen Rondell fällt sofort der Wandelweg in den Blick, der als Verbindung zur nahe gelegenen Kita, zum Nachbarschaftstreff  und zum Zippendorfer Strand gedacht ist, wie Gabriele Szymanski erläutert.

„Wir sind mächtig stolz auf das Geschaffene“, verkündete SWG-Vorstandsvorsitzende Margitta Schumann vor einem Jahr bei der offiziellen Einweihung des Quartiers. Und die Sanierungsarbeiten im Areal an der Wuppertaler Straße gehen weiter. So wird nun ein Block umgebaut, den die SWG von der Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS) erworben hat. Auch dabei werde die SWG  den Erholungswert für die Mieter im Auge behalten, versichert Gabriele Szymanski.

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