zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 07:39 Uhr

Schule eingeweiht : Meilenstein für die Bildung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schwerin investiert fünf Millionen Euro in die Grundschule Lankow: Helle Farben, Indoor-Spielplatz und Schülerküche machen Lust auf Lernen

von
erstellt am 12.Jun.2014 | 22:00 Uhr

Schwerin kann mit einem neuen Vorzeigeobjekt glänzen: Die Grundschule Lankow ist in den vergangenen zwei Jahren für fünf Millionen Euro saniert worden. Herausgekommen ist ein ausgesprochen freundliches Lern-Ambiente mit neuem Farbkonzept, breiteren Fluren, viel Glas, einem spektakulären Indoor-Spielplatz, großer Schülerküche, Keramikwerkstatt, zwei Schach-Räumen, einem eigenen Hortbereich im Dachgeschoss und einem Anbau für den Essensraum, der sich schnell in einen Festsaal mit Bühne verwandeln lässt. Am Mittwoch bei der offiziellen Übergabe mit vielen geladenen Gästen konnte diese Verwandlung gleich erfolgreich ausprobiert werden. Die Schüler zeigten ein musikalisches Programm, in dem auch Läufer, Springer, Türme, Bauern und König eine bedeutende Rolle spielten. Die Grundschule Lankow ist nämlich Schwerins erste zertifizierte Schach-Schule.

Nach der Erneuerung der Grundschule am Mueßer Berg und der Nils-Holgersson-Schule ist die Grundschule Lankow ein weiterer Investitions-Meilenstein in die Bildung in Schwerin, wie Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow betonte. Mutig, weitsichtig und visionär nannte Lankows Schulleiterin Hannelore Schulze das Projekt und dankte vor allem den Stadtvertretern für ihre Entscheidung, hier eine Menge Geld in die Hand zu nehmen. Profitieren können davon rund 340 Mädchen und Jungen, die in Lankow ihre ersten vier Schuljahre verbringen. Doch auch die Stadt hat langfristig etwas von der Investition: Durch den Umbau – dazu gehören auch neue Fenster und besserer Wärmeschutz – kann der Energieverbrauch um rund 30 Prozent gesenkt werden. Das ist gut für die Umwelt und den städtischen Haushalt, so Schul- und Finanzdezernent Dieter Niesen.

Die Pädagogen selbst waren eng eingebunden in die Planungen, die seit 2010 liefen. 2012 wurde mit der Entkernung des 40 Jahre alten, typischen DDR-Schulbaus begonnen. Die Grundschüler wichen bis jetzt in die leer stehende Comenius-Schule jenseits der Bahngleise aus.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen