Schwerin : Mehr Zeit fürs Welterbe

Das Schloss soll als ein Teil des historistischen Residenz- ensembles auf die Welterbeliste.
Das Schloss soll als ein Teil des historistischen Residenz- ensembles auf die Welterbeliste.

Für 2021 geplante Abgabetermin verschiebt sich um bis zu drei Jahre

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02. Mai 2019, 12:00 Uhr

Schwerin | Schwerin hat bei der Formulierung seines Welterbe-Antrages deutlich Zeit gewonnen, weil sich der ursprünglich für 2021 avisierte Abgabetermin um zwei bis drei Jahre verschoben hat. „Das liegt aber allein am veränderten Reglement der Unesco, wonach pro Vertragsstaat nur eine Welterbe-Stätte pro Jahr aufgenommen werden kann“, erklärt Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Es bleibe aber beim Zeitplan, dass der größte Teil des Antrages bereits in diesem Jahr fertig gestellt wird. „Bis zur eigentlichen Abgabe, die derzeit im Februar 2023 sein wird, werden wir Nominierungsdossier und Managementplan weiter fundieren und aktualisieren, um auch die jeweils neuesten Forschungsergebnisse zu berücksichtigen“, so Badenschier.

Die Verantwortlichen konzentrierten sich jetzt auf die inhaltliche Arbeit, die durch die gewonnene Zeit fundiert erledigt werden könne. „Einen Antrag bereits Jahre vor der in Aussicht stehenden Nominierung vollständig fertigzustellen, bringt gar keinen Vorteil. Im Gegenteil: Es besteht die Gefahr, dass Teile des Antrags dann nicht mehr den neuesten Stand repräsentieren“, sagt der OB.

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