Bauvorhaben : Mehr Radwege für Schweriner

Bereits 2014 fertig gestellt: Das neue Teilstück am Ziegelinnensee wird von den Radlern gut angenommen.
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Bereits 2014 fertig gestellt: Das neue Teilstück am Ziegelinnensee wird von den Radlern gut angenommen.

Im kommenden Jahr soll es losgehen: Die Fahrradrouten könnten mit rund 10 Millionen Euro weiter ausgebaut werden

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26. März 2015, 12:00 Uhr

Schwerin Für so manchen Schweriner gibt es fast nichts schöneres, als sich bei herrlichem Wetter aufs Rad zu schwingen und  sich den Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen. Momentan  gibt es  sieben Radwege, die durch die Landeshauptstadt führen oder sie zumindest streifen. Die Stadt will diese Fahrradrouten nun weiter ausbauen.

„Wir wollen die Stadt für Schweriner und natürlich auch für Touristen fahrradfreundlicher gestalten“, erzählt Marlies Bachmann,  Sachgebietsleiterin  für Investitionen bei den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin. Bisher gäbe es den Hamburg-Rügen Fernweg, den Elbetal-Schaalsee Rundweg, den Westlichen Backstein Rundweg, den Warnowtal Rundweg, den Residenzstädte Rundweg, den Mecklenburgischen Seen Rundweg sowie den Radweg Alte Dömitzer Landstraße. Diese sollen nun weiter ausgebaut werden und an den stadtprägenden Stellen Schwerins entlang führen.

„Mit dem ausgebauten Teilstück am Ziegelinnensee wurde bereits im vergangenen Jahr ein Anfang gemacht“, sagt Bachmann.  Dies solle nun weitergeführt werden.

Und damit es genauestens durchdacht werde, hat die Stadt eine   „Machbarkeitsstudie zur Optimierung des Radfern- und Radrundwegenetzes Schwerin“ beim Landschaftsarchitekturbüro BHF in Auftrag gegeben. So sollen fünf Knotenpunkte für Radfahrer in der Stadt entstehen:  Freilichtmuseum Mueß,  Zoo im Franzosenweg,  Alter Garten,  Stangengraben und  Hauptbahnhof. „An diesen Punkten sind auch Fahrradleihstationen geplant“, berichtet Bachmann. Außerdem zeichnen sie sich durch Zugang zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln und zum Hotel- und Gaststättengewerbe aus.

Der Ausbau soll rund 10  Millionen Euro kosten. Die Stadt rechne mit einer Förderung vom Land  von 80 bis 90 Prozent. „Wir müssen dann noch 1,2 Millionen Euro selbst tragen“, so Bachmann.  Zurzeit werde die Machbarkeitsstudie in den Ortsbeiräten und Fachausschüssen diskutiert, heißt es aus der Stadtverwaltung. Sobald das Konzept durch die Stadtvertretung bestätigt wurde, könne  im kommenden Jahr mit dem Ausbau der Radwege begonnen werden.

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