Pinnow investiert für Kinder : Mehr Platz in der Pinnower Kita

Die Pfeiler stehen: Maurer Andreas Werner von Gala Bau Crivitz hat die Steine verfugt.
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Die Pfeiler stehen: Maurer Andreas Werner von Gala Bau Crivitz hat die Steine verfugt.

Obergeschoss des alten Gemeindehauses wird ausgebaut, Krippenkinder erhalten eigene attraktive Spielfläche

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01. Juni 2016, 12:00 Uhr

Im Obergeschoss des alten Gemeindehauses in Pinnow, der jetzigen Kita, haben Bauleute das Sagen. Die Zimmerei Mohn aus Crivitz richtet gerade den Fußboden her. Um die Räume wohnlicher zu gestalten, wird die Decke tiefer gezogen. „Wir liegen mit unseren Arbeiten im Zeitplan“, sagt Vorarbeiter Axel Delzeit.

Mit dem Ausbau des Dachgeschosses wurde vor einigen Wochen begonnen. Es soll zusätzlicher Platz geschaffen werden für die „Petermännchen-Kinder“. Denn die derzeit 93 Plätze – 66 für Kindergarten- und 27 für Krippenkinder – sind voll ausgeschöpft. „Die Krippenplätze reichen nicht vorn und nicht hinten“, erklärt Kita-Leiterin Doris Krüger. Es gibt schon eine Warteliste.

Um mehr Raum zu schaffen und so den Wünschen junger Familien besser gerecht zu werden, wird daher das Obergeschoss des alten Gemeindehauses, in dem sich früher drei Wohnungen befanden, ausgebaut. Das sind immerhin 215 Quadratmeter. Im Untergeschoss befinden sich bereits Kita-Plätze, jetzt entstehen darüber zwei weitere große Gruppenräume. So soll die Kapazität auf insgesamt 123 Plätze erhöht werden. Dann, so hofft Doris Krüger, können auch alle Anträge der Eltern berücksichtigt werden.

Verlaufen die Bauarbeiten wie geplant, sind sie im Herbst abgeschlossen. Vielleicht schon etwas früher fertig wird ein separater Spielplatz für die Krippenkinder, der unmittelbar vor dem Kita-Gebäude entsteht. Die Pfeiler hat die Firma Garten- und Landschaftsbau Crivitz schon gemauert. Die Steine gleichen denen des Gebäudes, so dass auf Anhieb eine Einheit zu erkennen ist. Zwischen den Pfeilern wird ein schmucker Holzzaun errichtet und dieser mit Holztieren wie Igel, Marienkäfer oder Pinguin geschmückt. Der Zaun erhält zusätzlich noch kleine Gucklöcher.

Bauherr ist die Gemeinde Pinnow, die die Räume an den Träger der Kita, das Diakoniewerk Neues Ufer Rampe, vermietet. Die Kosten belaufen sich auf rund 500 000 Euro, davon übernimmt die Kommune 180 000 Euro, der Rest sind Fördermittel.

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