Mehr Platz in der Bahn

Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft verdoppelt Kapazität des Frühzugs von Parchim nach Schwerin

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14. August 2020, 15:10 Uhr

Mehr Platz im Schülerverkehr: Seit Schuljahresbeginn verstärkt die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft, kurz Odeg, an Schultagen ihren Frühzug um 6.39 Uhr von Parchim nach Schwerin mit einem zusätzlichen Triebwagen und verdoppelt somit die Kapazität auf 112 Sitzplätze. Der Auftrag dafür kam vom Land, das in die Beschaffung und den Einsatz des Wagens rund 2,1 Millionen Euro investiert und damit auf Klagen von Kunden nach dem Fahrplanwechsel 2019 reagiert hat. „Wie von vielen Fahrgästen gewünscht, hatten wir für bessere Anschlüsse aus Richtung Parchim und Crivitz in Schwerin zusätzlich zu den Zügen nach Hamburg unter anderem einen weiteren Frühzug eingesetzt. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit wurde der zweite Zug zwischen sechs und sieben Uhr um einen Triebwagen verkürzt. Es war damals nicht abzusehen, dass sich der größte Teil des Schülerverkehrs auf diesen einen Zug konzentrieren wird“, erklärt Verkehrsminister Christian Pegel. Es folgten Beschwerden über volle Züge, die vor allem Schüler verschiedener Schweriner Schulen stark nutzten. Nach intensiver Suche und intensiven Verhandlungen, so Pegel, konnte die Odeg einen zusätzlichen Triebwagen beschaffen, der zuletzt im Spree-Neiße-Netz in Südbrandenburg und Ostsachsen eingesetzt war. Bis Ende des Jahres wolle die Odeg den Wagen mit Wlan und Monitoren für die Fahrgastinformation ausstatten, kündigt der Verkehrsminister weiter an. „Dann hat das Fahrzeug den gleichen Standard wie die anderen Wagen auf dieser Strecke.“

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