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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 02:15 Uhr

Fussball in Pampow : Mehr Platz für Pampower Kicker

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

350 Fußballer kicken beim MSV – und damit diese vernünftig trainieren können, will die Gemeinde einen zusätzlichen Sportplatz bauen

svz.de von
erstellt am 19.Apr.2016 | 16:00 Uhr

Nachmittags auf der Sportanlage des MSV Pampow: Mehr als ein Dutzend Jungs schwitzen und jagen den Bällen hinterher. Es ist Trainingszeit – und wie immer ist die Anlage voll. „Zu voll“, sagt MSV-Geschäftsführer Martin Herrmann. Von den Bambinis bis zur A-Jugend – zehn Nachwuchs-Mannschaften sind unter dem Dach des MSV Pampow vereint, dazu kommen noch drei Senioren-Mannschaften. Alles zusammen sind das rund 350 Kicker, die Spaß am Fußball haben und regelmäßig vor den Ball treten möchten. Und die etwa 25 Jungen und Mädchen der MSV-Leichtathletikabteilung sind ja auch noch da. „Für einen vernünftigen Trainingsbetrieb reichen unsere Plätze nicht mehr aus“, weiß Geschäftsführer Herrmann. Ein Hauptfeld, ein Kunstrasenplatz und ein dritter Übungsplatz stehen derzeit zur Verfügung. Manchmal, da weichen die Fußballer schon aus auf den Schulsportplatz, doch das sei, so Herrmann, nicht optimal.

Ein Platz mehr, sind sich die MSV-er einig, würde die Situation entspannen. Und genau solch ein Platz hat die Gemeinde in Planung. „Dass beim MSV Pampow mal so viele Fußballer aktiv sein werden, das haben wir damals nicht geahnt“, sagt Hartwig Schulz. Er sieht Handlungsbedarf – die anderen Gemeindevertreter, sagt der Pampower Bürgermeister, seien der gleichen Meinung. Und deshalb steht morgen auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung auch der Punkt „Neubau Sportplatz Pampow“.

Die Pläne für solchen einen Sportplatz haben schon konkrete Formen angenommen. Gebaut werden soll der Rasenplatz auf dem Gelände an der Buchenstraße direkt neben dem Hauptplatz. Dort hat die Gemeinde 2014 Land erworben. Doch dort müsse, so Schulz, noch einiges gemacht werden. Grund dafür ist das fünf, sechs Meter hohe Gefälle. „Hier wurde mal Kies für den Bau der Bundesstraße abgebaut“, sagt Schulz und spricht von Geländeauffüllungen, die vorgenommen werden müssten. Dann könnte der Platz – er soll Standardmaß haben und somit auch für Meisterschaftsspiele tauglich sein – gebaut werden. Und das möglichst schnell.

Wenn in diesem Jahr noch mit dem Platzbau angefangen werde, so Schulz, kann noch Fördergeld des Landessportbundes in Anspruch genommen werden. Und darauf wolle und könne die Gemeinde nicht verzichten. „Rund 300  000 Euro kämen aus einem Fördertopf. Die anderen 300  000 Euro wäre der Gemeindeanteil“, sagt der Bürgermeister. Derzeit sei das Amt noch dabei, weitere Fördermaßnahmen auszuloten.

Wenn alles klappt, soll 2017 auf dem neuen Platz trainiert und um Ligapunkte gekämpft werden. Bis dahin müssen die Kicker auf den anderen Platzen noch auf Tuchfühlung mit den Mitspielern gehen – aber das gehört zum Training ja auch dazu.

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