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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. November 2017 | 22:35 Uhr

Schweriner Zoo : Mehr Platz für Gabelbart Franz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Arbeiten im Humboldt-Haus des Schweriner Zoos: Aquarien und Terrarien werden bis zum Dezember umgestaltet

von
erstellt am 14.Nov.2017 | 12:00 Uhr

Gabelbart Franz braucht einfach mehr Platz. Deshalb wird im Humboldt-Haus des Schweriner Zoos jetzt umgebaut. „Aus drei Aquarien machen wir zwei“, sagt Direktor Dr. Tim Schikora. Außerdem würden die Filter und die Beleuchtung erneuert. Auch gestalterisch sollen die derzeit trocken gelegten Aquarien im Erdgeschoss aufgewertet werden. Ein so genannter Aquascaper werde sich um die Bepflanzung und die Aufbauten kümmern, kündigt Schikora an. „Die Besucher werden so künftig einen noch schöneren Blick in der Unterwasserwelt haben.“

In das neue Doppel-Aquarium sollen neben Franz,
der vorübergehend in einem blauen Hälterbecken im Humboldt-Haus seine Runden dreht, noch weitere Fische einziehen. Allerdings nicht mehr die beiden Rochen des Zoos: „Die Tiere sind zu groß geworden, sie werden an einen Zoo in Polen abgegeben“, erklärt Schikora. Ins kleine Aquarium würden die Neon-Fische des Zoos zurückkehren. Im Laufe des kommenden Monats soll der Umbau abgeschlossen sein, so der Direktor.

Gearbeitet wird aber auch im ersten Stock des Südamerika-Hauses. „Wir wollen unseren Terrarien-Bereich ebenfalls aufwerten“, erklärt Schikora. Statt vier Terrarien werde es künftig drei geben. Durch die Zusammenlegung von zwei Schaukästen soll Platz geschaffen werden, um den Besuchern als neue Attraktion ein Kugelgürteltier zu präsentieren. Kugelgürteltiere seien im mittleren Südamerika beheimatet und würden sich im Bedrohungsfall tatsächlich zu einer etwa handballgroßen Kugel zusammenrollen, so der Direktor. Sein künftiges Zuhause werde sich das Gürteltier mit zwei Purpurtangaren, einem Vogelpärchen aus dem südöstlichen Brasilien, teilen. In den beiden anderen Terrarien schließlich sollen Anolis, kleine Echsen, und eine zwei Meter lange Jamaika-Boa gezeigt werden.

Auf rund 15 000 Euro beziffert Schikora die Kosten für die Arbeiten im Südamerika-Haus. Dabei werde der Zoo auch durch Spenden und Sponsoring unterstützt.

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