Entspannung für Parker : Mehr Parkplätze an Schweriner Kongresshalle

Die neue Parkplatzfläche ist bereits markiert.
Die neue Parkplatzfläche ist bereits markiert.

Auf dem Gelände der ehemaligen Laufhalle sind rund 250 Stellplätze geplant / Vorläufig kein Anwohnerparken in der Weststadt

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07. März 2015, 09:00 Uhr

Eine gute Nachricht für alle Fans von Konzert- und Sportveranstaltungen in Schwerin: Die Parksituation an der Kongresshalle soll sich entspannen. Auf dem Gelände der ehemaligen Laufhalle sind rund 250 zusätzliche Stellplätze geplant. Allerdings werden die Plätze voraussichtlich erst von Herbst an zur Verfügung stehen. „Der Bauantrag ist gestellt, aber das Genehmigungsverfahren verzögert sich“, sagt Hallen-Chefin Petra Blunk.

Ursprünglich sollte es die neuen Parkplätze schon geben, wenn am 30. April die Gruppe „Unheilig“ und am 7., 8. und 9. Mai Comedy-Star Mario Barth in der Landeshauptstadt gastieren. Nun müsse eine andere Lösung gesucht werden, erklärt Blunk. „In der nächsten Woche werde ich deshalb ein Gespräch mit der Stadt führen.“ Ob es eine Rückkehr zum bereits erprobten Verkehrskonzept mit Bus-Shuttle geben wird, lässt die Hallen-Chefin offen.

Etwa 800 Parkplätze stehen gegenwärtig rund um die Sport- und Kongresshalle bereit, mit den geplanten zusätzlichen Plätzen würden es also um die 1000 sein. „Diese Zahl sollte eigentlich ausreichen“, rechnet Blunk vor. Zumal auch nur bei fünf oder sechs Veranstaltungen im Jahr ein entsprechender Bedarf an Stellflächen entstehe. Theoretisch gäbe es aber durchaus die Möglichkeit, auf dem Grundstück der früheren Laufhalle weitere 250 befestigte Parkplätzen zu schaffen, so die Hallen-Chefin. Zugleich wirbt sie für eine Anreise zur Kongresshalle mit öffentlichen Verkehrsmitteln. „Eine Eintrittskarte für eine Abendveranstaltung berechtigt von diesem Jahr an zur Nutzung des Schweriner Nahverkehrs“, erläutert Blunk.

In der Vergangenheit hatte es in der Weststadt wiederholt Probleme mit abgestellten Autos von Kongresshallen-Besuchern gegeben. Dabei war auch der Ruf nach einem Parkkonzept für den Stadtteil erhoben worden. Erwartungen an die kurzfristige Einrichtung einer Anwohnerparkzone in der Weststadt, erteilt der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, Dr. Bernd-Rolf Smerdka, jedoch eine Absage. „Wir wollen zunächst die Situation in der Werdervorstadt in den Griff bekommen.“

Rund ein Jahr dauern nach Smerdkas Worten die Vorbereitungen für eine neue Parkzone. „Dabei müssen wir uns sehr genau ansehen, wer wann wo parkt.“ So rechnet der Amtsleiter nicht vor 2017 mit einer Zone in der Weststadt. Ohnehin könnten aus rechtlichen Gründen nur Straßen mit Mehrgeschossern entsprechend ausgewiesen werden, schildert er.

Weniger Streit als um die Stellflächen an der Kongresshalle gibt es beispielsweise um die Parksituation am Staatstheater. Neben kostenpflichtigen Plätzen in Parkhäusern und unter freiem Himmel werden bei Abendveranstaltungen im Großen Haus auch noch kostenlose Haltemöglichkeiten auf dem Alten Garten angeboten. Wer rechtzeitig zur Vorstellung komme, könne sich einen der etwa 60 Plätze sichern, sagt Theater-Sprecherin Franziska Pergande.

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