Verkehrsregelung : Mehr Einbahnstraßen in Paulsstadt

Bereits jetzt gibt es in der Paulsstadt einige Einbahnstraßen wie hier den Jungfernstieg. Die CDU-Fraktion möchte das System ausbauen. Der Vorschlag wird derzeit in der Politik diskutiert.
Bereits jetzt gibt es in der Paulsstadt einige Einbahnstraßen wie hier den Jungfernstieg. Die CDU-Fraktion möchte das System ausbauen. Der Vorschlag wird derzeit in der Politik diskutiert.

Stadt soll bis 2017 neue Verkehrsführung erarbeiten, um Gefahren beim jetzigen Begegnungsverkehr im Stadtteil zu entschärfen

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19. August 2015, 12:00 Uhr

Wenn die neue Brücke über die Eisenbahn in der Wittenburger Straße fertig ist, soll der Verkehr wieder flüssig durch die Paulsstadt fließen – zumindest so lange, bis die Brücke Wallstraße erneuert wird und somit wiederum Sperrungen und Behinderungen Alltag werden. Und die Fahrzeuge sollen nicht nur so unkompliziert durch den Stadtteil rollen können wie vor den Bauarbeiten, sondern noch viel gefahrloser. Das zumindest ist der Wunsch einiger Kommunalpolitiker. Die CDU-Fraktion möchte die Oberbürgermeisterin beauftragen, ein Einbahnstraßensystem in der südlichen Paulsstadt bis Ablauf des ersten Quartals 2017 einzurichten. Bereits in der Januarsitzung 2016 soll die Verwaltungsspitze die Stadtvertreter informieren, wie weit das Vorhaben gediegen ist – wenn alle Stadtvertreter zustimmen. Denn zuerst muss der Vorschlag in den Fachausschüssen beraten werden.

Die Verkehrssituation in der Innenstadt und besonders in der Paulsstadt ist angespannt. In den meist engen Straßen kommt es oft zu Konflikten beim Begegnungsverkehr. Des Weiteren herrscht auch hier eine angespannte Parkplatzsituation vor, welche sich im Zuge von notwendigen Baumaßnahmen intensivierte, heißt es in der Begründung der Initiative, die von der CDU-Stadtfraktion ausging.

Das Ziel ist eine optimierte Verkehrsführung im Gebiet der südlichen Paulsstadt. Dabei ist das Gebiet zwischen der Lübecker Straße, dem Obotritenring und der Wallstraße ganzheitlich zu betrachten. „In diesem Bereich gibt es bereits einige Einbahnstraßen, die diese Effekte erzielen, wie in der Von-Thünen-Straße und der Sandstraße“, argumentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Ehlers. „Eine konsequente Fortführung ist daher sinnvoll und wird auch immer wieder von Anwohnern gefordert bzw. sogar im Ortsbeirat zustimmend diskutiert.“ Bereits in anderen Stadtteilen wie der Schelfstadt und der Werdervorstadt würden langjährig gute Erfahrungen seit der Einführung eines Einbahnstraßensystems gemacht. Anwohnern würden dies sehr gut annehmen.

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