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Umbau zum Hotel mit Caravan-Stellplatz : Marina Nord feiert Richtfest

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Richtfest an der Marina Nord am Heidensee: Der Umbau des einst von der Gesellschaft für Sport und Technik der DDR genutzten Stützpunktes zu einem modernen Wassertourismus-Komplex läuft auf vollen Touren.

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erstellt am 29.Sep.2013 | 06:49 Uhr

Schelfwerder | Richtfest an der Marina Nord am Heidensee: Der Umbau des einst von der Gesellschaft für Sport und Technik der DDR (GST) genutzten Stützpunktes zu einem modernen Wassertourismus-Komplex läuft auf vollen Touren. Der Mittelteil des dreigliedrigen Gebäudes, der einst die Schulungsräume enthielt, wurde komplett herausgebrochen und auf verstärkten Fundamenten neu errichtet. Jetzt prangt die Richtkrone auf dem künftigen Hotel mit 16 Appartements, alle mit Balkon und Seeblick.

"Ich freue mich, dass es hier auf dem Gelände jetzt so gut vor angeht. Ich habe die Entwicklung der Marina seit Jahrzehnten mitverfolgt, denn ich wohne in unmittelbarer Nachbarschaft. Ich gratuliere Investor Reinhard Brandt, die neue Marina wird wirklich schön", sagte Wolfgang Tieth aus dem Eichenweg.

Brandt selbst war zum Richtfest mit aufs Dach geklettert und schlug den symbolischen letzten Nagel in den Dachstuhl. "Es braucht alles seine Zeit, um Baureife herzustellen, aber jetzt kommen wir mit schnellen Schritten voran", sagte der Investor. Denn parallel zu den Dachdeckern arbeiten bereits die Trockenbauer im Innern des Komplexes. Bis Jahresende soll das Hotel fertig sein, kündigte Brandt an.

Der östliche Flügel, die Bootshalle, hat bereits frische Fassadenfarbe und wird im Zuge der Dachdeckerarbeiten auf dem Haupthaus gleich neu eingedeckt. Sie dient auch künftig für kleinere Reparaturen. Schon komplett saniert ist der westliche Flügel, in dem historische Details wie die Wandmalereien aus DDR-Zeiten erhalten geblieben sind. Er beherbergt den Mehrzwecksaal für Frühstück und Veranstaltungen. Zudem sind dort die Rezeption und öffentlichen Toiletten und Duschen für Bootstouristen und Wohnmobil-Insassen in modern ausgestatteten Sanitärtrakts untergebracht.

Insgesamt 1,4 Millionen Euro will Investor Reinhard Brandt in den Umbau der Marina Nord stecken. Mehr als ein Drittel davon, insgesamt 575 000 Euro, bekommt er als Zuschuss vom Land. Neben dem Appartement-Hotel sollen nämlich in dem Komplex noch 20 neue Caravan-Stellplätze und 70 Parkplätze entstehen. "Die Steg anlage ist bereits saniert. Die anderen Arbeiten im Außenbereich werden wir nach dem Ende der Saison in Angriff nehmen. Bis zum Frühjahr wollen wir fertig sein", verspricht der Bauherr.

Der Zugang zum Hauptgebäude erfolgt von der seeabgewandten Seite, also vom verlängerten Buchenweg aus, wo sich auch die Haltestelle der Nahverkehrsbusse befindet. Dort sollen auch die 70 Parkplätze entstehen. Die Wohnmobile selbst werden in der Nähe des Westflügels unmittelbar am Ufer mit direktem Seeblick ihre Stellflächen mit Elektro -Anschlüssen haben. Der Asphalt und die Betonflächen auf der Seeseite des Areals werden aufgenommen, so dass die Touristen von der Terrasse aus, auf der auch Kaffee und Kuchen angeboten werden sollen, einen naturnahen Seeblick haben. "Unsere Erfahrung ist schon jetzt, dass fast alle Touristen, die bisher bei uns Station machen, länger bleiben als geplant", berichtet Reinhard Brandt stolz.


Glanzstücke und Schmuddelecken
In Vorbereitung auf die Buga 2009 hat die SVZ 2007 mit dem Verein Pro Schwerin und dem Buga-Förderverein die „Aktion Stadtbild“ ins Leben gerufen. Mehr als 40 Gebäude, Plätze oder Straßen haben wir damals vorgestellt – wo dringend etwas passieren muss, wo schon Investoren arbeiteten oder was in neuem Glanz erstrahlte. Seitdem hat sich viel getan. Grund genug, erneut eine Bilanz zu ziehen. Lesen Sie als nächstes: Puschkinstraße 30.

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