Videoüberwachung in Schwerin : Marienplatz: Politik stimmt für Kameras

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Der Marienplatz wird von April bis Oktober in einer Testphase mit zwei Videokameras überwacht

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30. Januar 2017, 19:30 Uhr

Grünes Licht der Schweriner Stadtvertreter: Der Marienplatz wird von April bis Oktober in einer Testphase mit zwei Videokameras überwacht. Damit reagiert die Stadtpolitik auf gestiegene Straftaten in den vergangenen Wochen auf dem zentralen Verkehrsknotenpunkt. Die Kameras sollen präventiv wirken, vor allem aber die Strafverfolgung erleichtern. Die Aufzeichnungen – sie werden nach 72 Stunden gelöscht – werden von der Polizei gesichtet und ausgewertet. Nur die Beamten haben Zugriff auf das Videomaterial.

Auf und rund um den Marienplatz hatte es seit Sommer 2016 immer wieder Zusammenstöße zwischen jungen Migranten, aber auch Angriffe Rechtsextremer auf Flüchtlinge gegeben. Bei einer Schlägerei mit rund 30 Zuwanderern wurden Mitte Januar mehrere Menschen verletzt. Der Marienplatz ist ein zentraler Knotenpunkt des Nahverkehrs in Schwerin und das Einkaufszentrum der Landeshauptstadt.

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