Stralendorfer Weihnacht : Maria und Josef „stören“ beim Gottesdienst

Die Geschichte von der Geburt Jesu in der heutigen Zeit: Stralendorfer Christenlehre-Kinder zeigten eine moderne Variante des Krippenspiels.
Die Geschichte von der Geburt Jesu in der heutigen Zeit: Stralendorfer Christenlehre-Kinder zeigten eine moderne Variante des Krippenspiels.

Stralendorfer erlebten bei der Christvesper ein besonderes Krippenspiel

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27. Dezember 2016, 08:00 Uhr

Die Aufregung war den Mädchen und Jungen aus der Stralendorfer Christenlehre-Gruppe anzumerken: Am Heiligen Abend durften sie beim Gottesdienst in der Dorfkirche das Krippenspiel aufführen. „Ich war im vorigen Jahr als Engel dabei“, erzählt Maria Scheer. Jetzt schlüpfte die Siebenjährige in die Rolle der Maria. Und auch für Alric-Fredemann Garve als Josef war es der zweite, nun große Auftritt beim Stralendorfer Krippenspiel. „Ich wollte unbedingt wieder mitmachen“, erzählte der Sechsjährige. „Das ist schon etwas Besonderes.“

Besonders war auch die Erzählperspektive beim Krippenspiel. Die Geschichte von der Geburt Jesu spielte weder im Heiligen Land noch vor mehr als 2000 Jahren. Josef und Maria klopften anno 2016 an die Stralendorfer Kirchentür. Doch beim Gottesdienst wurde das Paar weder herzlich noch mitfühlend aufgenommen: Die Störenfriede durfte sich gerade Mal in einer Ecke verkriechen. Und als dann noch ein Kind geboren wurde, war das fast zu viel. Doch dann erkannten auch die Gestörten, worauf es ankommt – nicht nur in der Heiligen Nacht.

Seit Wochen hatte Elisabeth Liefert mit Stralendorfer Christenlehre-Kindern die Krippenspiel-Variante „Die Störung“ eingeübt. Die war übrigens nicht nur im Gottesdienst zu erleben: Schon vorab führten die Darsteller sie für ihre Schulfreunde aus dem Hort auf.

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