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Zeitung für die Landeshauptstadt

25. November 2017 | 03:16 Uhr

Kleine Artisten : Manege frei für Crivitzer Kinder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Grundschüler proben in der Projektwoche beim Zirkus Aron für ihren Auftritt und zeigen ihren Eltern am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag, was sie können.

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 23:19 Uhr

Im Zirkuszelt auf dem Sportplatz der Crivitzer Grundschule geht es hoch her. In der Manege üben Schüler Seilakrobatik. Angst muss keiner haben. Jason von der Zirkusfamilie steht ihnen zur Seite und reicht seine Hand. Gleich hinter dem Vorhang der Manege ist der Clown zu hören. Er gibt den Kindern Tipps für die Clownerie. Und draußen, im Freien, versuchen sich Kinder im Tellerdrehen. Der Rat ihres Betreuers Martin: Üben, üben, üben. In der benachbarten Turnhalle machen sich andere Grundschüler mit kleinen Kunststücken der Akrobatik vertraut.

Alle 280 Schüler der Fritz-Reuter-Grundschule üben für ihren großen Auftritt. Denn in den beiden Vorstellungen am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag jeweils um 16 Uhr wollen die Kinder ihren Eltern bzw. Großeltern zeigen, was sie in den vergangenen Tagen beim Zirkus gelernt haben.

Seit Montag ist der Zirkus Aron aus Salzwedel bei Magdeburg in Crivitz. Der Zirkus, das sind die Familie Endres mit Sascha, Adrian, Jason, Jamie, Anthony, Sandra und Mitarbeiter Martin. Zusammen sind sie im Jahr bis zu 30 Wochen mit ihrem Mit-Mach-Angebot in Deutschland unterwegs – auf Einladung zumeist bei Schulen wie jetzt in Crivitz.

Die Fritz-Reuter-Schule hat unter dem Motto „Jeder kann etwas“ diese Projektwoche veranstaltet, in der es um Zirkus und Talente geht. Die Schulkindern erhalten nicht nur Einblicke in die Zirkuswelt, erklärt Adrian Andres, der Trainer für Akrobatik. Die Kinder üben ein 90-minütiges Programm ein. Dabei können sie selbst entscheiden, ob es Jonglieren, Akrobatik oder Clownerie sein soll. Das Training trägt dazu bei, das Selbstbewusstsein zu stärken, Sinnes- und Körpererfahrungen zu vermitteln, eigene Grenzen aufzuzeigen und die Gemeinschaft zu fördern, betont er. Zum Ende der Projektwoche nehmen die Kinder völlig neue Erfahrungen mit nach Hause. Davon ist auch die Schulleiterin Angela Holter überzeugt.



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