Pinnow : Luftduell um Petermännchen-Pokal

Die Modellbauer mit ihren Sportgeräten: Wolfgang Witas (vorn l.), Dietrich Oepke (vorn M.), Arnim Bielicke, Roland Scholz und der spätere Sieger   Jürgen Rupnow (stehend v.l.) traten zum Wettkampf an.
Die Modellbauer mit ihren Sportgeräten: Wolfgang Witas (vorn l.), Dietrich Oepke (vorn M.), Arnim Bielicke, Roland Scholz und der spätere Sieger Jürgen Rupnow (stehend v.l.) traten zum Wettkampf an.

Bei herrlichem Sonnenschein, aber doch recht kräftigem Wind holte sich der Schweriner Jürgen Rupnow gestern den Petermännchen-Pokal. Im Duell von fünf Modellbauern mit ihren Motorseglern hatte er die Nase knapp vorn.

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17. September 2012, 09:38 Uhr

Pinnow | Bei herrlichem Sonnenschein, aber doch recht kräftigem Wind holte sich der Schweriner Jürgen Rupnow gestern den Petermännchen-Pokal. Im Duell von fünf Modellbauern mit ihren Motorseglern lieferten sich Rupnow und sein Vereinskamerad Wolfgang Witas ein spannendes Duell. Am Ende hatte Rupnow die Nase knapp vorn.

Beim Wettkampf geht es darum, den Motorsegler nach seinem Aufstieg vier Minuten lang ohne Hilfe des E-Motors in der Luft zu halten und ein Tor durchfliegen zu lassen. Danach gibt es wieder einen Aufstieg mit Unterstützung des Motors und einen zweiten Vier-Minuten-Segelflug. Das Sportgerät ist dann punktgenau im Ziel zu landen. "Diesen Wettkampf um den Petermännchen-Pokal gibt es seit 1978", erzählt Dietrich Papenfuß vom gastgebenden Fliegerclub Schwerin-Pinnow. Der Cambser war gestern als Wettkampfrichter im Einsatz. Mit den Leistungen und auch dem Interesse von Zuschauern war Papenfuß sehr zufrieden - allerdings nicht mit der Anzahl der Wettkampfteilnehmer. Mit Jürgen Rupnow, Wolfgang Witas, Dietrich Oepke und Roland Scholz kamen vier Starter vom gastgebenden Verein. Arnim Bielicke ist in Neustadt-Glewe aktiv. "Unser Problem ist nicht einfach", sagt Papenfuß. Es gäbe zwar zahlreiche Fans des Motorsegelns mit Modellen, viele scheuen sich aber, das als Sport zu betreiben, zu Wettkämpfen anzutreten. Deshalb wurde gestern zugleich Werbung für dieses Hobby gemacht. Michael Dreffkorn aus Kobande war schon mal begeistert. Technik fasziniert den Funkmechaniker generell. Motorsegler, die reinen Segler und die Vorführung mit Coptern sprachen ihn an. Helga Roß aus Rostock war extra angereist, um ihre Hubschrauber und Segler aufsteigen zu lassen - außerhalb des Wettbewerbs. "Hier in Pinnow wird jeder gut aufgenommen und wir tauschen uns über die Technik aus", betont die Rostockerin.

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