Serviceclubs in Schwerin : „Löwen“ haben Stadt im Fokus

An seinem Charity-Stand auf dem Marienplatz verkauft der Lions Club jedes Jahr Punsch und  Adventskalender für den guten Zweck.
An seinem Charity-Stand auf dem Marienplatz verkauft der Lions Club jedes Jahr Punsch und Adventskalender für den guten Zweck.

Seit 2005 gibt es zwei Lions Clubs, die sich für Projekte in Schwerin engagieren

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14. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Sie setzen sich für soziale Projekte ein, möchten der Gesellschaft etwas zurückgeben und kümmern sich um das Wohl anderer, unabhängig von Glauben und Politik – Serviceclubs in der Landeshauptstadt. Doch welche Clubs gibt es überhaupt in Schwerin, was macht sie so besonders und für welche Werte setzen sie sich ein? Heute erzählt Jens Ludwig von seinem Engagement bei einem der zwei Lions Clubs in der Stadt.

Die Projekte, die der Schweriner Lions Club unterstützt, sind vielfältig, haben aber dennoch eines gemeinsam – sie kommen aus der Stadt. Ob ein neues Kühlauto für die Schweriner Kindertafel oder Kaffee, Tee und Schokolade für die Lebensmittelausgabe der Tafel, der Lions Club engagiert sich in vielen Bereichen – immer in der Landeshauptstadt. „Der Schwerpunkt hängt oft von unserem Präsidenten ab, der jedes Jahr neu gewählt wird“, erklärt Jens Ludwig, Sekretär des Serviceclubs. „Wir bezuschussen gerne Institutionen, die nicht vom Staat unterstützt werden.“

Der aktuelle Präsident, Klaus Lemke, setzt sich besonders für den Sicherheitsbereich ein. „Deswegen geht der diesjährige Erlös aus dem Verkauf von Adventskalendern an die Jugendfeuerwehren der Stadt“, so Ludwig. Der Kalender und der Glühweinstand auf dem Marienplatz sind die Haupteinnahmequellen des Serviceclubs. In diesem Jahr insgesamt mehr als 10  000 Euro.

1990 wurde der Schweriner Lions Club gegründet mit Unterstützung des Partnerclubs aus Wuppertal. 47 Männer und Frauen engagieren sich momentan getreu dem Motto „We serve“, treffen sich einmal im Monat. „Jeder, der Mitglied werden möchte, muss zu unseren Projekten und Engagement etwas beitragen können“, sagt der ehemalige Hoteldirektor Ludwig, der 2004 über Freunde zu den Löwen kam. „Die Mitgliedschaft ist eine lebenslange Herzensangelegenheit.“

Im Übrigen gibt es seit 2005 einen zweiten Club in der Stadt: Lions Club Fürst Niklot. „Im Mittelpunkt unserer gemeinnützigen Aktivitäten stehen konkrete Projekte in und um Schwerin“, erklärt Pastpräsidentin Hannelore Glagla. Die Mitglieder des gemischten Clubs setzen sich für Offenheit und Toleranz ein und treffen sich ebenfalls einmal im Monat.

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