Ein Grund zum Lächeln : Lob für ein faires Miteinander

In der vergangenen Woche verteilte der Schweriner Fahrradclub die „Fair“-Karten an vorbildliche Radfahrer wie dieses Paar, das die Räder durch die Fußgängerzone schob.
In der vergangenen Woche verteilte der Schweriner Fahrradclub die „Fair“-Karten an vorbildliche Radfahrer wie dieses Paar, das die Räder durch die Fußgängerzone schob.

Schweriner Fahrradclub verteilt kleine Geschenke an vorbildliche Radler / SVZ sucht weitere positive Beispiele im Straßenverkehr

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07. Juli 2015, 08:00 Uhr

„Fair im Stadtverkehr“ heißt die Aktion des Schweriner Fahrradclubs ADFC, die neben vielen starken Partnern wie Polizei und Nahverkehr auch von der Schweriner Lokalredaktion unterstützt wird. Denn allzu oft kommen die Sünden und Vergehen der wenigen Verkehrsteilnehmer auf den Tisch, nicht aber Erlebnisse der Masse der vorbildlichen Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer. In zahlreichen Leserzuschriften an unsere Redaktion kritisieren Fußgänger die regelwidrig zu schnell in der Fußgängerzone fahrenden Radfahrer, empören sich Autofahrer über falsch über die Straße gehende Fußgänger und beklagen Radler Autofahrer, die Fahrradstreifen zuparken. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Denn diese Beispiele gibt es in Schwerin. Aber es gibt auch andere.

In der vergangenen Woche verteilten Marthe und Marie im Auftrag des Schweriner ADFC in der Mecklenburgstraße kleine Präsente und die Karte „Fair im Stadtverkehr“ an die Radfahrer, die sich an die Regeln hielten und ihr Rad schoben, statt in die Pedalen zu treten. „Die Radfahrer waren überrascht und erfreut“, bilanziert Volker Schulz, Vorsitzender der ADFC-Kreisgruppe nach der Premiere der Aktion. Die nächsten zwei Wochen gehe es mit der Aktion weiter.

„Faires Verhalten und rücksichtsvoller Umgang im Straßenverkehr sind in Schwerin nicht immer selbstverständlich“, bilanziert Volker Schulz. „Unsere Kampagne soll dazu anregen, das eigene Verkehrsverhalten zu reflektieren und sich in Zukunft fair zu verhalten. Sich mit Respekt und Sympathie zu begegnen, kann wesentlich das Wohlfühlen in Schwerin beeinflussen.“

Und genau diese positiven Beispiele wollen wir nennen. Angeregt durch unsere Leserin Almut Hauschild sollen die „Geschichten von der Straße“ zeigen, dass es anders geht, als es negative Beispiele darstellen. Und das Positive, sagt Almut Hauschild, „diese Geschichten enden fast immer mit einem Lächeln“.

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