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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. Oktober 2017 | 19:17 Uhr

Kothendorf : Liebeserklärungen ans Dorfleben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Warsows Bürgermeisterin Gisela Buller begrüßt traditionell die neuen Erdenbürger in ihrer Gemeinde bei einem gemeinsamen Frühstück

von
erstellt am 06.Feb.2015 | 07:00 Uhr

Fünf neue Erdenbürger ließen die Zahl der Einwohner in der Gemeinde Warsow im vergangenen Jahr nach oben klettern. „Das ist zwar eine kleine Zahl, doch wir sind über jedes Kind sehr froh, das wir in unserer Kommune begrüßen dürfen“, erklärt Bürgermeisterin Gisela Buller. Traditionell werden die neuen Erdenbürger von Gemeindevertretern und der Bürgermeisterin zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. Von den fünf Neuankömmlingen waren gestern allerdings nur zwei der Einladung in das Kothendorfer Gemeindehaus gefolgt. „Schade, denn es ist immer eine gute Gelegenheit, dass sich die Mütter untereinander kennen lernen“, sagt Gisela Buller.

Aber so durften sich Leonie Beier aus Warsow und ihre Mama Katja sowie Berit Buchwald und Sohn Florian-Hendrik Maack aus Krumbeck über die volle Aufmerksamkeit von Sozialausschuss-Mitglied Heike Wulff und den Gemeindevertretern Renate Lambrecht und Ralf Baustian freuen. Sie hatten den Tisch reichlich und mit viel Liebe gedeckt und von Gisela Buller gab es zudem noch ein kleines Begrüßungsgeschenk. „Wir sind eine kleine Gemeinde und können uns kein Begrüßungsgeld in dem Sinne leisten, deshalb gibt es einen kleinen Gutschein und ein paar Söckchen. Und eben dieses Frühstück“, erklärt sie.

Auch wenn es im Finanztopf eher mau aussieht, kann die Gemeinde aber dennoch einiges bieten: So ist sie im vergangenen Jahr als kinder- und jugendfreundliche Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim ausgezeichnet worden und hatte den ersten Platz belegt. Aber nicht nur das. Auch als seniorenfreundliche Kommune im Land belegte Warsow den zweiten Platz. „Besonders stolz sind wir zudem über die Auslastung unserer Kita. Dort wird momentan der Anbau fertig gestellt. Dann haben wir sogar sechs Plätze mehr“, erklärt die Bürgermeisterin und verweist dennoch auf die Warteliste. „Wir haben für Leonie einen Platz bekommen“, sagt Katja Beier. Den Entschluss, aus dem Stralsunder Umland nach Warsow zu ziehen, hat sie bislang nicht einen Tag bereut. „Wir kommen vom Dorf und lieben das Leben auf dem Land. Hier kennt man eben nicht nur den Nachbarn, sondern die ganze Straße kam, um Leonie zu begrüßen“, sagt Katja Beier und strahlt. Gern lebe sie in der kleinen Gemeinde und das Neugeborenen-Frühstück hält sie für eine super Idee. „Ich kann so auch die anderen Mütter kennen lernen – noch vor dem Besuch im Kindergarten. Dass jetzt nicht alle da sind, ist schade, aber vielleicht trifft man sich dann ja doch beim Kinderwagenschieben im Ort“, ergänzt sie.

Für Berit Buchwald gab es einen ganz besonderen Grund, aus dem Raum Rostock in die Gemeinde zu wechseln: „Meinen Mann“, sagt sie forsch. Sie sei sehr schnell heimisch geworden und fühle sich wohl: „Es sind viele nette Menschen in den Ortsteilen, ich lebe gern hier.“

 

 

 

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