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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 14:56 Uhr

Leezener Wirtschaft : Leezener Handel im Wandel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach dem Bau eines neuen Marktes im Ortskern steht nun das Einkaufsareal am Ortsrand vor Umgestaltung

von
erstellt am 19.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Die Einzelhandelslandschaft in Leezen ist im Umbruch. Nach dem Neubau für den Lebensmittelhändler Norma und weiteren Geschäften im Ortskern und der Wiederbelebung des Areals am Schloss steht nun die Umgestaltung des Einkaufszentrum am Ortsausgang in Richtung B 104 an. „Das Projekt steht. Wir warten auf die Baugenehmigung“, sagt Helmuth M. Winterfeld von der Markt-Bau-Verwaltung aus Schwerin. Sobald die da ist, solle die Handwerker loslegen. Denn im Frühherbst soll en die Umgestaltung abgeschlossen werden, damit das Weihnachtsgeschäft in den neuen Räumen stattfinden kann.

Die Vorboten dafür waren bereits zu sehen: Der bisherige Getränkemarkt zog aus, öffnet in dem Areal am Schloss neu. „Keine Angst. Einen Getränkemarkt wird es weiterhin auch in unserem Einkaufszentrum geben“, betont Winterfeld. „Der Mietvertrag ist unterschrieben.“ Gleiches gilt für den Hauptnutzer dieses Einkaufszentrum: Netto. Das Handelsunternehmen aus Stavenhagen steht zu diesem Standort, hat einen langfristigen Mietvertrag unterzeichnet, berichtet Winterfeld. Und mehr noch: Die Verkaufsfläche wird größer, das Sortiment umfangreicher. Gleiches gilt für den neuen Getränkemarkt. „Insgesamt bleibt es bei der Verkaufsfläche in unserem Gebäude“, betont Winterfeld. Durch die Umgestaltung werden die Flächen wiederbelebt, die seit der Schlecker-Pleite nicht genutzt wurden. An die einstige Drogeriekette erinnert immer noch der Schriftzug am Gebäude. Doch der ist bald Geschichte. Dem Standort treu bleiben der Blumenmarkt, der Bäcker und der Imbiss, sie werden in die Neugestaltung einbezogen. Das im ersten Obergeschoss ansässige Kleingewerbe bleibt ebenfalls, versichert Winterfeld. „Es sind aber umfangreiche Arbeiten am gesamten Gebäude nötig“, betont der Geschäftsführer der Markt-Bau-Verwaltung. Denn alles muss den neusten Bau- und Sicherheitsbestimmungen angepasst werden. „Damit ist das Einkaufszentrum für die Zukunft gut aufgestellt“, ist Winterfeld überzeugt.

Das Einkaufsareal am Ortsrand war übrigens das erste, das in Leezen seine Pforten öffnete. „Das war am 1. August 1998“, erinnert sich Winterfeld. Es entstand gemeinsam mit dem benachbarten Wohngebiet, bei dem der Schweriner ebenfalls als Projektentwickler tätig war. Kurze Zeit später wurde das Einkaufszentrum am Schloss errichtet – mit dem Norma-Markt. Der ist seit Ende 2013 im Einkaufsareal neben der Feuerwehr zu finden.

„Unsere Gemeinde mit ihrem großen Einzugsgebiet verträgt zwei solche Einkaufszentren“, sagt Bürgermeister Gerhard Förster. Hinzu kommt, dass es in Leezen dank der vielen Firmen mehr Ein- als Auspendler gibt, sprich Leute zur Arbeit hierher fahren. Dem Bürgermeister ist zudem wichtig, dass das Areal am Schloss nicht verödet. „Das wird allmählich zu einem kleinen Gesundheitszentrum“, freut sich Förster. Arztpraxis Apotheke und Johanniter-Unfall-Hilfe sind dort zu finden, künftig ein Händler für Reha-Technik.Nun zieht ein Getränkemarkt her. Und dass neben der Sparkassen-Filiale das Schlosscafé Gäste einlädt, macht dieses Areal besonders einladend, betont Förster.

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