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Ex-Bürgermeister geehrt : Leezener danken ihrer „Nummer 1“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gemeinde verabschiedet Karl-Hermann Wreth

von
erstellt am 28.Sep.2014 | 22:00 Uhr

Sprachlos haben die Leezener Karl-Hermann Wreth in den 20 Jahren seiner Amtszeit als ehrenamtlicher Bürgermeister nie erlebt. Aber am Sonnabend fehlten dem 64-Jährigen die Worte. Wreth war schlichtweg überwältigt von dem Abschied, den die neue Gemeindevertretung um Bürgermeister Gerhard Förster und Wegbegleiter aus all den Jahren ihm bereiteten. Karl-Hermann und Elfriede Wreth waren zu einem „kleinen Dankeschön“ in den Versammlungsraum eingeladen worden. Dort war kaum ein Platz mehr frei. Kommunalpolitiker aller Lager aus Leezen und Nachbargemeinden, Feuerwehrleute, Kirchenchor, Vertreter der Vereine – alle wollten nochmals danke sagen. „Du warst immer die unumstrittene Nummer 1“, sagte Detlef Hönicke, der für die Linken weiterhin in der Gemeindevertretung mitarbeitet und lange Jahre Stellvertreter des Bürgermeisters mit CDU-Mandat war. Nachfolger Gerhard Förster vom Dorfclub und CDU-Innenstaatssekretär Thomas Lenz hoben hervor, dass Wreth die Infrastruktur Leezens maßgeblich und nachhaltig mitgestaltet hatte. So stand nach der Wende das Schloss vor dem Verfall. Heute ist es ein schmuckes Wohngebäude. Dahinter entstand die Klinik, der größte Arbeitgeber im Dorf. Auch Landeskriminalamt, Diakoniewerk, Landgesellschaft… bieten in der Gemeinde Jobs, sorgen für Wohlstand in den Dörfern. 1700 Arbeitsplätze bei etwa 2200 Einwohnern sind die nackten Zahlen dazu. Leezen ist die einzige Gemeinde mit mehr Ein- als Auspendlern im Schweriner Speckgürtel. Sehr am Herzen lag dem ehemaligen Sportlehrer Wreth, der 17 Jahre lang die Cambser Regionalschule leitete, das Sport- und Vereinsleben. Dafür steht die 2008 fertig gestellte Dreifeld-Halle als unübersehbares Zeichen.

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