zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 07:27 Uhr

Sparsame Leuchten : LED-Technik auch für Innenstadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Verwaltung rüstet weitere Straßenlaternen um / Anliegerbeiträge in Wüstmark sinken dank zusätzlicher Fördermittel

von
erstellt am 29.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Die Umrüstung alter Straßenlaternen auf Energie sparende LED-Technik geht weiter. Und die Stadtverwaltung hat aus den Pannen bei der Information der Anwohner in Wüstmark gelernt. Der Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg wurde noch zum Jahresende schriftlich über die anstehenden Arbeiten informiert.

Währenddessen dürfte es weitere Erleichterungen bei den Wüstmarkern geben. Mit 85 000 Euro aus dem Landesprogramm zum Klimaschutz können die Beiträge gesenkt werden, die die Anwohner der Straßen mit den neuen LED-Lampen anteilig für die Investitionen vor ihrer Haustür zu zahlen haben. Allerdings: Bei der Beantragung der Fördermittel gingen die städtischen Planer von Umrüstungskosten in Wüstmark in Höhe von 171 000 Euro aus. Tatsächlich belaufen sich die Ausgaben jedoch auf 228 000 Euro. Nur wenn das Land diese Mehrkosten anerkennt, könnte bis zur Hälfte davon gefördert werden. Das würde dann die Beiträge der Anwohner reduzieren.

Welche Kosten tatsächlich auf die Grundstückseigentümer in der Innenstadt zukommen, steht dagegen noch nicht fest. Im Großen Moor sollen 19 Laternen erneuert und ergänzt werden, so dass künftig von 21 Masten die Straße erhellt wird. In der Voßstraße sind es 18 Leuchten, einschließlich drei weiterer in der Von-Thünen-Straße. Nach der Umrüstung auf LED-Technik soll es in der Voßstraße 19 Straßenlampen geben. Auch auf dem Grunthalplatz wurde bereits kräftig aufgerüstet. Aus vier Lichtpunkten mit 20 Leuchten sollen zehn mit 24 Leuchten werden. Alle Arbeiten sollen bis April beendet sein.

Die alten Lampen hatten teilweise 40 Jahre ihren Dienst versehen und sind technisch nicht nur veraltet, sondern auch marode. Deshalb lässt die Stadt jeweils die Gesamtanlage erneuern, das heißt Masten und Kabel werden komplett demontiert.

Am Grunthalplatz muss die Stadt sämtliche Kosten allein übernehmen. Anders sieht es in der Voßstraße und am Großen Moor aus. Letztere ist zwischen Werderstraße und Schlachterstraße eine so genannte Anliegerstraße. Daher können 75 Prozent der Kosten auf die Anlieger umgelegt werden. Für die Fußgängerzone zwischen Schlachter- und Puschkinstraße beträgt der Anliegeranteil dagegen nur 55 Prozent.

Bei der Voßstraße handelt es sich von der Wittenburger bis zur Sandstraße um eine Haupterschließungsstraße mit einer Beitragsumlage von 65 Prozent. In weiter südlicher Richtung ab Sandstraße besteht eine Anliegerstraße, für die wie auch im Großen Moor drei Viertel der Gesamtausgaben als Anliegerbeiträge erhoben werden können.

Grundlage für die finanzielle Beteiligung der Anwohner an Erneuerungen von Straßen, Gehwegen und Straßenbeleuchtung ist die Ausbaubeitragssatzung der Stadt.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen