Feuerwehr : Lebensretter auf der Schulbank

Junge Leute erlernen neuen Beruf Notfallsanitäter, erfahrene Rettungsassistenten müssen sich bis 2020 nachqualifizieren

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16. März 2015, 08:00 Uhr

Seit September vergangenen Jahres bildet Schwerin selbst Notfallsanitäter aus. Der bisherige Beruf Rettungsassistent wurde im vergangenen Jahr den wachsenden Anforderungen angepasst. Statt zwei dauert die Ausbildung jetzt drei Jahre. Die ersten jungen Leute kommen aus den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg.

Mit den umliegenden Landkreisen und den Rettungsdiensten, die zum Teil von DRK und ASB getragen werden, hat Schwerin schon seit 2008 eine Kooperation. Jetzt sind auch noch die Helios-Kliniken stärker eingestiegen, um die fundierte Ausbildung in Theorie und Praxis zu garantieren. „Damit nehmen wir auch bundesweit eine Vorreiterrolle ein“, betont Dr. Stephan Jakobi, Amtsleiter für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Dass viele jungen Leute nach ihrer Ausbildung der Feuerwehr den Rücken kehren, weil sie dafür noch eine zusätzliche zweijährige feuerwehrtechnische Ausbildung machen müssen, ist für den Schweriner Amtsleiter kein Problem. „Wir bilden eben auch für andere aus und bekommen das bezahlt“, sagt Dr. Jakobi.

Und die Stellen sind heiß begehrt: Etwa 20 bis 30 Bewerber meldeten sich auf einen Ausbildungsplatz in Schwerin.

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