Festival "Place2be" in Schwerin : Laute Musik und leises Gezwitscher

Bis zu 2300 Gäste feierten am Sonnabend auf der Marstallwiese beim „Place2be“-Festival.
Bis zu 2300 Gäste feierten am Sonnabend auf der Marstallwiese beim „Place2be“-Festival.

Drei Tage feiern: Place2be lockt Tausende in die Landeshauptstadt - und die Polizei ist mittendrin.

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23. August 2015, 21:00 Uhr

Drei Tage lang, vier Bühnen, tausende Besucher und Musiker aus der ganzen Welt – das vereint das „Place2be“ in Schwerin. Zum vierten Mal verwandelten die Veranstalter Issa Saleh und Björn Beglau die Marstall-Halbinsel in ein Festivalgelände. Die beiden Schweriner haben es geschafft, sie haben ihren Traum verwirklicht. „Wir haben das Zehnfache an Acts gegenüber dem ersten Jahr für das ,Place2be‘ buchen können“, erzählt Saleh. Darunter internationale Stars aus den USA wie Lil John, aber auch deutsche Größen wie Haftbefehl. Auch die Besucherzahlen zeigen, das Konzept der beiden Schweriner geht auf.

„Es ist einfach schön, dass in Schwerin endlich mal was los ist“, bestätigt Sandra aus Schwerin. Die 23-Jährige besucht mit ihren beiden Freundinnen Anja und Isabel das Festival zum ersten Mal. Auch wenn der Großteil des Publikums auf der Marstall-Halbinsel deutlich jünger ist als sie, die Musik hat die drei Schwerinerinnen auf jeden Fall überzeugt. „Es ist einfach eine gelungene Veranstaltung“, so die 30-jährige Anja. Da schließen sich auch die beiden Mädchen aus Wittenburg an, die für das gesamte Wochenende nach Schwerin gekommen sind. „Es ist echt super hier. Sonst ist ja nicht so viel los für unser Alter“, erzählen Sarah und Lena, die beide erst 15 Jahre alt sind.

Auch Saleh und Beglau sind zufrieden. „Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen vier Jahren zu einem richtigen Festival entwickelt und etabliert“, so Beglau. „Sie wächst von Jahr zu Jahr und wir werden auf jeden Fall weitermachen.“

Dank des Twitter-Marathons der Polizei, durften auch alle verfolgen, dass es beim Festival keine Probleme gab. Beschwerden über zu laute Musik konnten Polizei und Ordnungsamt entkräften: 61,7 Dezibel – das ist deutlich unter der Geräuschkulisse eines Rasenmähers oder Fernsehers – war der Durchschnittswert der 2300 Gäste am Sonnabend. Kurz vor Schluss des Festes auf der Marstallwiese hatte sich die Teilnehmerzahl auf 1250 reduziert, zwitscherte die Polizei und berichtete von einem Handtaschendiebstahl als einziges Vorkommnis. Das Twittern, das auch weitere Einsätze benannte, brachte der Polizei 100 neue „Follower“ ein.

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