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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. Oktober 2017 | 14:43 Uhr

Freizeit : Lankower See wieder Ausflugsziel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Brücke, Bänke, Badestellen: Ortsbeiräte informierten sich über Bau- und Pflegemaßnahmen rund um das Gewässer

von
erstellt am 25.Feb.2015 | 22:00 Uhr

Am Lankower See geht es voran: Die Badestelle am Nordufer wurde ausgebaut, der Eingangsbereich durch eine neue Brücke verschönert. Bänke laden zum Verweilen ein. Auch die Badestelle am Südufer soll umgestaltet werden. Darüber hinaus gab es bereits Bewirtschaftungsmaßnahmen, Flächen wurden gemäht, Hecken zurückgeschnitten. Bei einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte von Lankow, der Weststadt und Neumühle/Sacktannen stellte Nonno Schacht von den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) die bisherigen Aktivitäten rund um das Gewässer vor.

„Eine 20 Hektar groß Fläche in den Lankower Bergen wurde an einen Schäfer aus Rehna verpachtet“, schilderte Schacht vor mehr als 50 Zuhörern in der Aula des Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte. Ausführlich erläuterte er das Pflegekonzept im rund 50 Hektar großen nordwestlichen Bereich des Lankower Sees, sprach von einer „naturnahen, unstrukturierten Parklandschaft“. „Wir sollten überlegen, wie wir perspektivisch mit dem Bereich umgehen“, so Schacht. Schon jetzt gäbe es am Nordufer zahlreiche Veranstaltungen, wie etwa Stadtteilfeste, den Werner-Crosslauf und den Zieleinlauf des Fünf-Seen-Laufes. Ein Problem seien aber die fehlenden Parkplätze vor Ort, erklärte der SDS-Bereichsleiter.

Vor den Ausschussmitgliedern und Gästen berichtete Schacht von Plänen nicht nur den Uferweg auszubauen, sondern auch ein Teilstück des Radfernweges Hamburg – Rügen von der Lübecker Straße an den Lankower See zu verlegen. „Derzeit läuft eine Machbarkeitsstudie zu diesem Thema.“ Im März würden sich die politischen Gremien mit der Studie beschäftigen.

2012 war das Konzept zum Lankower See von der Stadtvertretung zur Kenntnis genommen worden. Darin hatten die SDS eine Bestandsaufnahme gemacht, notwendige Maßnahmen aufgelistet. Kunst und Kultur in die Lankower Berge zu bringen – mit dieser Idee wartete nun die Vorsitzende des Lankower Ortsbeirates, Cordula Manow, auf. „Das Kunstwasserwerk in Neumühle ist ja gar nicht weit entfernt.“

Unterdessen bemüht sich die Stadt für Lankow um Fördermittel aus den Programmen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau Ost“, wie Verwaltungsmitarbeiter Reinhard Huß in der gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte erläuterte. Zum Programmgebiet gehöre auch das Nordufer des Lankower Sees. Mit einer Entscheidung des Landes sei Mitte des Jahres zu rechnen, so Huß.

 

 

 

 

 

 

 

 

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