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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. Dezember 2017 | 02:24 Uhr

Unicef-Aktion : Läufer helfen Flüchtlingskindern

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Unicef-Arbeitsgruppe organisiert bereits zum 18. Mal das beliebte Benefiz-Rennen um den Pfaffenteich

von
erstellt am 05.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Am 20. September ist es wieder soweit: Am Pfaffenteich starten hunderte Läufer ihre Runden für den guten Zweck. Die erlaufenen Spendengelder sollen den Flüchtlingskindern zugute kommen, die wie in Syrien besonders unter kriegerischen Auseinandersetzungen zu leiden haben. Angst, Hunger und Not bestimmen den Alltag dieser Kinder. Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, sorgt für Trinkwasser und Medikamente, baut geschützte Spielorte und Notschulen auf und gibt so ein wichtiges Hoffnungszeichen.

Die Idee des Unicef-Laufes ist simpel: Jeder Läufer – es kann auch gegangen werden, aber aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen sind keine Inline-Skates, Roller und Fahrräder zulässig – absolviert beliebig viele Runden um den Pfaffenteich. Im Vorfeld sucht er sich einen persönlichen Sponsor, der für jede gelaufene Runde einen selbst festgelegten Geldbetrag an Unicef spendet. Der Nachweis erfolgt über die Laufkarten. Diese sind vorab im Unicef-Büro, Arsenalstraße 11, im Fridericianum, bei der Schwerin-Information oder kurz vor dem Start am Südufer des Pfaffenteiches erhältlich. Die Laufkarte kann auch von der Homepage der Schweriner Unicef-Arbeitsgruppe heruntergeladen werden.

„Wir hoffen wieder auf sehr viele Teilnehmer, um mit den Einnahmen möglichst vielen Kindern helfen zu können“, sagt Barbara Seiler von der Schweriner Gruppe. „Es ist ein Lauf für Jedermann. In den ersten Jahren waren die meisten der Läufer Kinder und Jugendliche. In den vergangenen Jahren liefen auch immer mehr Erwachsene für den guten Zweck mit.“

Schirmherrin Manuela Schwesig, die den Lauf am 20. September wegen anderer Termine nicht starten kann, dankt bereits im Vorfeld allen, die sich für die Kinder einbringen wollen – sportlich oder finanziell: „Ich finde es beeindruckend, dass so viele Menschen bereit sind, für Unicef ins Schwitzen zu kommen. Aber dieser Schweiß zahlt sich in Cent und Euro für die Flüchtlingskinder aus.“ Für die Bundesministerin war es „eine Selbstverständlichkeit“, auch in diesem Jahr trotz ihres beruflichen Umzugs in die Hauptstadt als Patin für den Lauf in ihrer Heimatstadt zur Verfügung zu stehen. „Da musste ich gar nicht lange überlegen. Das ist eine tolle Aktion, die ich gern unterstütze“, sagt Schwesig.

Wie in jedem Jahr wird es auch dieses Mal ein begleitendes Rahmenprogramm rund um den Lauf geben. Mal- und Spielstraße, Musik, Verkauf von Unicef-Grußkarten, Kuchenbasar, Getränkeversorgung und weitere Überraschungen unter der Moderation von Dörthe Graner erwarten die Zuschauer, Spender und Läufer. Möglich wird solch eine große Veranstaltung für den guten Zweck natürlich nur durch viele Unterstützer. Dazu zählen die Schüler des Fridericianums ebenso wie die THW-Helfer, der Handelshof, die Stadtwerke, das Restaurant Brinkama, die Firmen Lipako, Heinrich Hünicke, Elektro-Eckstein und Egger Holzwerkstoffe Wismar, die seit Jahren dabei sind.

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