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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 09:27 Uhr

Schwerins Biergärten : Kurzurlaub in Griechenland

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die schönsten Biergärten der Stadt – heute: Bei „Hermes“ in Friedrichsthal tauchen Gäste in den Süden ab

svz.de von
erstellt am 12.Jul.2017 | 16:00 Uhr

Gemeinsam mit Freunden ein Bier genießen oder einen Cocktail im Liegestuhl schlürfen – die Wünsche der Schweriner im Sommer sind vielfältig. In der Stadt gibt es dabei vielerorts die Möglichkeit, die warmen Monate des Jahres zu genießen. Heute erzählt Ioannis Giannikis vom Restaurant „Hermes“ über ein kleines Stück Griechenland in Friedrichsthal.

„Einmal Zeus-Platte und einmal gegrillte Lammkoteletts,“ sagt Kellner Nikitas und serviert den Gästen ihre Bestellung. Dazu darf natürlich der Ouzo nicht fehlen. Das Schweriner Ehepaar, das zur Mittagsstunde hierher gekommen ist, sitzt dabei trotz Regen im Freien – ohne nass zu werden. „Bei uns können Gäste auch bei schlechtem Wetter Biergarten-Atmosphäre genießen, dem Dach sei dank“, sagt Inhaber Ioannis Giannikis. In seiner Heimat, nahe der Meteora-Klöster im nördlichen Teil Griechenlands, gäbe es deutlich mehr Sonnenstunden als hier. „Aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch an das mitunter schlechte Wetter“, so der 37-Jährige.

Nachdem sein Vater Dimitri 1994 das Restaurant eröffnet hatte, übernahm Ioannis vor einigen Jahren die Geschäftsführung. Der Wahl-Schweriner führt das „Hermes“ in zweiter Generation und hat sich gemeinsam mit seinem Vater Dimitri ein kleines Stück Griechenland im Westen der Stadt geschaffen. Und das im ältesten Haus des Stadtteils: 1722 wurde die Krugwirtschaft „Hellerkrug“ an der Straße zwischen Gadebusch und Lankow errichtet. „Das Haus wurde vor fast 300 Jahren als Gaststätte erbaut. Wir führen die lange Tradition des Gebäudes also weiter“, erklärt Giannikis. Die Spezialitäten des Hauses sind Lammkotelettes und Lammfilets. „Die gab es möglicherweise schon damals. Aber bestimmt nicht mit Tzaziki.“

Im Garten des griechischen Restaurants warten nicht nur 120 Plätze auf die Besucher, sondern auch typisch griechische Skulpturen und ein kleiner Teich mit Wasserfall. „Für die kleinen Gäste haben wir natürlich auch etwas parat. Auf einem Spielplatz und in unserem kleinen Streichelzoo können sich die Kinder austoben“, erzählt der Inhaber. Besonders am Wochenende würden viele Gäste nach Friedrichsthal kommen und die Ruhe hier genießen. „Wer am Wochenende bei uns vorbeikommen möchte, sollte am besten vorher anrufen und reservieren. Sonst könnte es sein, dass wir leider keinen Platz mehr haben“, sagt Giannikis.

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