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21. November 2017 | 09:25 Uhr

SSC siegt in Suhl : Kurzer Prozess

vom

SSC gewinnt Bundesligaspiel in Suhl ohne Probleme mit 3:0

svz.de von
erstellt am 07.Jan.2015 | 22:12 Uhr

Der Schweriner SC hat auch seine zweite Hürde  des neuen Jahres in der Volleyball-Bundesliga der Frauen erfolgreich genommen. Die auf Abstiegsplatz elf rangierenden  und durch den Ausfall  ihrer Hauptangreiferin Anika Brinkmann  (Fußbruch) geschwächten VolleyStars Thüringen   bezwang die  Mannschaft von Trainer Felix Koslowski  gestern Abend in deren Suhler „Wolfsgrube“ souverän mit 3:0 (15, 17, 21).

Der Favorit spielte seine Überlegenheit von Anfang an aus, setzte die Suhlerinnen mit trickreichen Aufschlägen und wuchtigen Blocks unter Druck. Die VolleyStars hatten bereits in dieser frühen Spielphase Probleme in der Annahme, was deren aus Schwerin stammenden Trainer Sebastian Leipold dazu veranlasste, dieses Spielelement durch Miloslava Lauerova zu verstärken. Die Tschechin ist zwar etatmäßige Außenangreiferin, hatte aber beim Vorgängerverein VfB Suhl lange als Libero gespielt.

Ansonsten  hatte der  Suhler Coach kaum Wechselalternativen. „Wir prüfen derzeit aber die Möglichkeiten, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden“, sagte Leipold, der auch als Geschäftsführer bei den VolleyStars tätig ist.

Nach dem deutlich gewonnenen ersten Satz ließen es die Schweriner Gäste etwas verhaltener angehen und gestatteten den  im Gegensatz dazu  im zweiten Durchgang recht forsch beginnenden Suhlerinnen   sogar eine 3:0-Führung. Auch beim 10:14 waren die Gastgeberinnen noch in Reichweite, konnten den SSC-Trainer  auch zu Auszeiten zwingen. Letztendlich aber entschied erneut die größere  individuelle Klasse des deutschen Rekordmeisters.

„Vielleicht gewinnen wir einen Satz, vielleicht gewinnen wir zwei Sätze“, hatte Sebastian Leipold vor der Partie  gehofft. An mehr wollte er im Duell mit seinem Jugendfreund und Kollegen aus früheren Nachwuchsmannschaften des Schweriner SC nicht denken.

Im dritten Durchgang hielt sein Team immerhin bis zum 3:3 mit, wurde dann aber erneut vom Schweriner Express überrollt, der kurz darauf auf 10:6 aus seiner Sicht davonzog. Zwar ließ der SSC  die Suhlerinnen noch einmal  auf 11:12 und gegen Ende des Satzes  auf 18:21 verkürzen. Letztendlich mussten diese aber die Überlegenheit eines weiteren Gegners anerkennen, der nach Auffassung des Gastgeber-Trainer an diesem Abend in der holländischen Mittelblockerin Yvon Beliën seine beste Spielerin hatte.

 

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