zur Navigation springen

Weihnachtsmarkt mal anders : Kunsthandwerk füllt Museumsdorf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Am Wochenende der Wintersonnenwende wird Mueß ein riesiger Basar mit Kunst, Musik und Leckereien

svz.de von
erstellt am 15.Dez.2015 | 16:00 Uhr

Er hebt sich stimmungsvoll ab von dem sich ähnelnden Einheitsbrei der Weihnachtsmärkte: der Kunsthandwerkermarkt „Wintersonnen-Werke“ im Freilichtmuseum für Volkskunde in Mueß. In diesem Jahr findet er am kommenden Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr statt.

„Wir haben zahlreiche Neuerungen zu bieten, die den besonderen Charakter unseres Adventsmarktes noch unterstreichen werden“, sagt Cheforganisator Volker Janke vom Museum. Dazu gehöre vor allem, dass die Wintersonnen-Werke erstmals das ganze Museumsdorf ausfüllen werden. „Wir ziehen aus dem Armenkaten auf die andere Seite der Straße, wo wir mehrere Gebäude für die Präsentation der vielfältigen Erzeugnisse zur Verfügung haben“, erläutert Janke. Außerdem können Café und Schmiede mit eingebunden werden. Und auch für die musikalische Umrahmung, die unter anderem Gitarrist Bob Beeman übernommen hat, eigne sich nach den Erfahrungen des Windros-Folkfestivals das alte Dorf besonders gut.

Erstmals wird für die Markttage auch die alte Dorfschule geöffnet. Dort können die Kinder noch einen Wunschzettel oder besondere Weihnachtsgrüße verfassen: mit Tinte, Feder und in der alten Sütterlin-Schrift. Erfahrene Museumsmitarbeiter helfen dabei gern.

„Das historische Dorf mit den reetgedeckten Fachwerkhäusern lässt eine behagliche Atmosphäre entstehen, die an das althergebrachte Markttreiben in der Vorweihnachtszeit erinnert. Geleitet durch dezente Lichter, erlesene Waren und wohlige Gerüche können sich die Besucher zu einem außergewöhnlichen Marktbummel verführen lassen“, schwärmt Volker Janke.

Die Bandbreite des angebotenen Kunsthandwerk ist groß, rund 40 Kunsthandwerker aus ganz Norddeutschland und sogar aus Mitteldeutschland haben sich angemeldet. Es gibt Keramik, Textiles, Schmuck, Stein, Porzellan, Leder, Glas, Metall, Holz. Erstmals werden Linolschnitte und Bronzeskulpturen angeboten, erneut gibt es Schreibgeräte aus Edelholz, vertreten sind Bio-Bauern mit ihren Erzeugnissen speziell von Schafen, Ziegen und Bienen. Es gibt eine riesige Auswahl an Kräutern, Senfsorten, Seifen. „Der Markt hat einen sehr guten Ruf, deshalb können wir auch namhafte Künstler, Kunsthandwerker und Handwerker gewinnen“, betont Janke.

Zu den Spezialitäten der Wintersonnen-Werke gehören auch Mecklenburger Punsch nach altem Klöndör-Rezept, weißer Glühwein, Kichererbsen-Currysuppe von der Ruderhaus-Gastronomie, Kuchen und Plätzchenmischungen, die von den Mitgliedern des Fördervereins gebacken werden. Und für ihre zwei Euro Eintrittsgeld erhalten die Besucher Lose für die Tombola, deren Gewinne die Künstler und Kunsthandwerker gestiftet haben.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen