zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 04:02 Uhr

Schwerin : Kunsthandwerk an der Schleifmühle

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gedenkstein für Gartendirektor Theodor Klett beim Herbstfest enthüllt

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 08:00 Uhr

„Hofgärtner Theodor Klett 1808-1882“ steht auf dem Stein an der Kreuzung Schleifmühlenweg, Lennéstraße, dazu ist das Gesicht des Mannes auf einer Bronzereliefplatte zu sehen. Der Gedenkstein und die Informationstafel für den Gartendirektor, der den Schweriner Schlossgarten entwarf, wurde gestern beim Herbstfest der Schleifmühle vom stellvertretenden Oberbürgermeister der Stadt Bernd Nottebaum und Bildhauer Nando Kallweit enthüllt.

„Vor einem Jahr entstand die Idee, Theodor Klett auch im öffentlichen Raum und nicht nur auf dem Alten Friedhof zu würdigen“, erzählte Waldemar Leide. Der Stein diente vorher als Informationstafel für die Schleifmühle, doch dafür gibt es nun ein Schild, so der Schleifmüller. „Somit können wir den Stein nun weiter nutzen.“

Die Besucher des Herbstfestes nutzten die Gelegenheit und warfen gleich einen Blick auf den neuen Gedenkstein an der Schleifmühle. Seit 2005 veranstaltet der Träger des Museums, der Schweriner Stadtgeschichts- und Museumsverein, das Herbstfest. „Die Resonanz ist toll“, sagte Leide mit großer Freude über den hohen Besucherandrang. Die Gäste schlenderten in gemütlicher Atmosphäre über die Wiese am Faulen See und durch den Mühlengarten, wo knapp 25 Kunsthandwerker ihre Arbeiten präsentierten – Schmiedekunst, Messer, Kerzen, herbstliche Dekorationen aus Holz. Dazu spielte Historiker Dr. Ralf Gehler traditionelle Musik, es gab warme Getränke und Speisen passend zu den Temperaturen sowie Knüppelkuchen am Lagerfeuer. In der Schleifmühle gab es zudem laufend Vorstellungen zur Arbeit der Mühle zu sehen. „Ein Höhepunkt ist sicherlich auch unsere neue Ausstellung im Obergeschoss des Mühlenhauses“, erzählte Waldemar Leide.

Das Herbstfest läutet die Winterruhe des Museums ein. „Wir haben zwar nicht komplett geschlossen, aber Besichtigungen sind nur noch auf Anfrage möglich“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Stadtgeschichts- und Museumsvereins. In diesem Winter wird zudem das Schleifmüllerhaus saniert. „Dafür haben wir Fördermittel vom Wirtschaftsministerium erhalten.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen