Banzkower Kunst : Kunstgenuss im Banzkower Störtal

Künstlerisch gestaltete Türen werden ebenfalls gezeigt.
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Künstlerisch gestaltete Türen werden ebenfalls gezeigt.

Die Gemeinschaftsausstellung zu Pfingsten zeigt Arbeiten von zehn Künstlern aus der Region

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12. Mai 2016, 12:00 Uhr

Das Bild erweckt Vertrautheit: Ein leichter Wind lässt die Wäsche auf der Leine wehen. Gemalt es die Banzkowerin Anke Grabiger. Auch auf die Arbeit der Künstlerin Christiane Dreyer aus Bahlenhüschen kann sich der Betrachter schnell einlassen. Er lässt es auf sich wirken, wird ruhig, still. Und so heißt das Bild auch: Stille.

Das sind nur zwei Arbeiten, die zu Pfingsten bei „Kunst offen“ in der Begegnungsstätte des Störtals-Vereins in Banzkow zu sehen sein werden. Neben Christiane Dreyer und Anke Grabiger sind weitere acht Aussteller mit ihren Arbeiten vertreten: Profi-Künstler und kreative Freizeitkünstler.

Das sei so gewollt, sagt Gudrun Schumann. Die Banzkowerin präsentiert nicht nur ihre Bilder aus Pflanzenfasern, sondern hat die regionale Gemeinschaftsausstellung maßgeblich vorbereitet. Berührungsängste zwischen Profis und kreativen Hobbykünstlern gebe es nicht, betont sie. Schon im Vorjahr kam die gemeinsame Schau bei Besuchern gut an.

Christiane Dreyer präsentiert Bildweberei: Sie verwebt Wellpappe mit Metallfäden. So entsteht eine ganz spezielle Kunstarbeit. Auf die Idee, mit Wellpappe am Webstuhl zu arbeiten, und so Handwerk und Kunst zu verbinden, kam sie Mitte der 1980er-Jahre. Damals suchte sie nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, hat Verschiedenes ausprobiert, etwa Filzen und Applikationen. Als sie die Wellpappe entdeckte und damit zu arbeiten begann, sei sie von Anfang an begeistert gewesen. Und da wusste sie: Das ist es, was sie gesucht hat.

Anke Grabiger, Krippenerzieherin von Beruf, malt seit ihrer Kindheit. Derzeit kann sie sich voll und ganz darauf konzentrieren, denn sie ist zu Hause. Die Banzkowerin bevorzugt realistische und abstrakte Malerei, mag auch die naive Malerei. Einige ihrer Arbeiten stellt sie zu Pfingsten aus. Ihre und die anderen Kunstwerke sind am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 17 Uhr im „Störtal“ zu sehen. Alle teilnehmenden Künstler werden vor Ort sein. Werkstatt-Atmosphäre fehle bei dieser Gemeinschaftsaussstellung zwar, sagt Christiane Dreyer, aber auf Gespräche mit Besuchern freue sie sich allemal. Anke Grabiger und Gudrun Schumann sehen aber den Vorteil, dass bei einer gemeinsamen Schau den Gästen eine künstlerische Vielfalt geboten werden kann.

Die Ausstellung im Banzkower „Störtal“ hält noch eine Besonderheit bereit. Es werden auch künstlerisch gestaltete Türblätter präsentiert. Die Künstler konnten sie nach ihren Vorstellungen gestalten. Die Arbeiten sollen später für einen guten Zweck verkauft werden.

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