Börse : Kunstbörse lockt nach Wiligrad

Der Kunstverein Wiligrad bereitet die 25. Börse vor.  Christoph Albert setzt die Arbeiten der Künstler in der Galerie ins rechte Licht. Eröffnet wird die Schau morgen um 11 Uhr.
Der Kunstverein Wiligrad bereitet die 25. Börse vor. Christoph Albert setzt die Arbeiten der Künstler in der Galerie ins rechte Licht. Eröffnet wird die Schau morgen um 11 Uhr.

Mehr als 70 Aussteller werden in der Galerie des Schlosses Malerei, Grafik, Plastik, Glas, Porzellan, Textil und Schmuck präsentieren

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13. November 2015, 16:00 Uhr

Darauf freuen sich Kunstinteressierte besonders: Am morgigen Sonnabend um 11 Uhr wird die Kunstbörse auf Schloss Wiligrad eröffnet. Es ist die 25. Mehr als 70 Aussteller aus neun Bundesländern stellen aus. Sie präsentieren mehr als 700 Arbeiten: Malerei, Grafik, Plastik, Glas, Porzellan, Textil und Schmuck. Noch sind die Mitarbeiter des Kunstvereins dabei, die Kunstwerke in der Galerie ins recht Licht zu rücken.

Die Börse bildet nicht nur den krönenden Abschluss des Ausstellungsjahres für den Kunstverein, sie ist auch eine Fundgrube für Geschenk-Suchende. Denn diese Exposition gibt den Besuchern die Möglichkeit, Weihnachtsgeschenke der besonderen Art zu erwerben und sich über Kunsttrends zu informieren.

Zu den Ausstellern gehört der Schweriner Bildhauer Thomas Lehnigk. Er präsentiert seine Skulpturen „Stiere“ aus Raseneisenstein und die Plastiken „Cleopatra“ und „Platon“ aus Stahl (brüniert) mit Gold bzw. Platin. „Thomas Lehnigk hat schon früher bei uns ausgestellt. Wir freuen uns, dass er nach einigen Jahren hier wieder präsent ist“, sagt Detlef Kiehn vom Kunstverein. Erstmals dabei ist Malerin Krystina Robertson aus Schwerin. Ihre Bilder in Öl auf Leinwand zeigen zum Beispiel eine Herbstlandschaft am See, einen Schulhof im Winter. Und Ute Dreist aus Techentin bei Goldberg stellt Keramik in vielen Formen aus. Das sind holzgebrannte Gefäße wie Vasen und Schalen mit sehr speziellen Oberflächen. Sie haben einen eigenen Charakter, der den Holzbrand hervorhebt, erklärt die Künstlerin. Die Arbeiten seien in den vergangenen Monaten entstanden. Ute Dreist nutzt wie die anderen ausstellenden Künstler die Plattform in Wiligrad, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen.

Zu sehen ist auch Siebdruck auf Papier von Anka Büchler aus Berlin. Diese tragen den Titel „Liebesspiel der Wolpertinger“. Das sind ungewöhnlichen Geschöpfe, Fabelwesen, die einer „großen Liebe“ zwischen einem Hasen und einem Rehbock entsprungen sein sollen. Bekannt seien diese Fabelwesen vor allem in Süddeutschland.

Porzellan wie Vasen, Becher, Windlichter präsentiert Daniela Abendroth aus Kiel. Und die Malerin und Bildhauerin Solveig Karen Bolduan aus Klein Loitz bei Spremberg ist mit Holzskulpturen vertreten. Kurzum: Die Arbeiten, die auf der Kunstbörse gezeigt werden, sind vielfältig. Eröffnet wird sie am Sonnabend um 11 Uhr. Die Gäste können sich auf einen musikalischen Frühschoppen mit der Gruppe „Quatrosphere“ freuen. Die Ausstellung eröffnet Klaus-J. Albert vom Kunstverein. Sie wird bis zum 20. Dezember gezeigt. Danach gibt es eine Pause und im neuen Jahr wird nochmal vom 5. bis 17. Januar eingeladen: jeweils dienstags bis sonnabends von 10 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Vormerken können sich Musikfreunde zudem den 27. November. Dann geben Schüler der Musikschüler „Carl Orff“ aus Grevesmühlen um 18 Uhr ein Adventskonzert.

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