Furioses Finale : Kunstbörse lockt Gäste ins Schloss

Ausstellung mit Seeblick: Vereinsvorsitzender Klaus-J. Albert zeigt bei der Kunstbörse im Schloss Wiligrad auch Plastiken von Erna Böckelmann aus Altenau.
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Ausstellung mit Seeblick: Vereinsvorsitzender Klaus-J. Albert zeigt bei der Kunstbörse im Schloss Wiligrad auch Plastiken von Erna Böckelmann aus Altenau.

Große Verkaufsausstellung in Wiligrad mit Arbeiten von 60 Künstlern findet große Resonanz und ist auch noch im Januar zu sehen.

svz.de von
22. Dezember 2013, 23:06 Uhr

Die aktuelle Kunstbörse im Schloss Wiligrad erweist sich als wahrer Publikumsmagnet. „Wir hatten bisher schon mehr als 1000 Gäste“, sagt der Vorsitzende des Kunstvereins, Klaus J.- Albert. Und es könnten noch einige Besucher mehr werden. Denn: Die große Verkaufsausstellung ist nach der jetzt beginnenden Pause über die Feiertage auch im neuen Jahr noch zu sehen – vom 2. bis 12. Januar, dienstags bis sonnabends von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Tatsächlich habe sich der Nachschlag nach dem Jahreswechsel auch in der Vergangenheit schon als ein guter Griff erwiesen, begründet Albert die längere Öffnungszeit. „Viele Kunstinteressierte nutzen offenbar die ruhigen Tage im Januar, um sich nach interessanten Objekten umzuschauen.“ Zufrieden ist der Vorsitzende des Kunstvereins aber bereits zu diesem Zeitpunkt nicht nur mit dem Besuch der Kunstbörse, sondern auch mit dem Verkauf. Die ersten Kunstwerke hätten schon ihre Liebhaber gefunden, berichtet er.

Etwa 60 Künstler aus zwölf Bundesländern präsentieren im Schloss Wiligrad gemeinsam ihre Arbeiten. Auf einer Fläche von 450 Quadratmetern werden Malereien, Grafiken und Plastiken, aber auch Keramiken, Kunstwerke aus Holz und Schmuck gezeigt. Größtes Ausstellungsstück ist die Bronze-Skulptur „Tänzerin“ von Rainer Kessel aus Neu Nantrow. Aus unserer Region sind in Wiligrad unter anderem aber auch Caroline von Bodecker, Inge Schneider, Ulf Rickmann, Ursula Bahr, Wilko Hänsch, Johannes Mann, Ingeborg Meyer, Jutta Albert und Pia Best-Reininghaus vertreten.

Insgesamt rund 7000 Besucher zählte der Kunstverein übrigens im ganzen Ausstellungsjahr. „Damit kamen mehr Gäste als durchschnittlich in den vergangenen Jahren“, schildert Klaus-J. Albert. Als Höhepunkte nennt er die Schau mit Werken von Bernhard Heisig und die Präsentation „Metall in der zeitgenössischen Kunst“.

Die erste Ausstellung im kommenden Jahr trägt den Titel „Die Reeperbahn“. Gezeigt werden Fotografien von Antonia Zennaro und Frederic Plambeck. Eröffnung ist am 18. Januar um 17 Uhr.

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