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Kunst auf der Schwimmenden Wiese in Schwerin : Kritik und Vandalismus

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Mike Krüger, der Komiker, fragte einst: "Ist das Kunst oder kann das weg?" Im Falle der Kunstausstellung auf der Schwimmenden Wiese in Schwerin muss man wohl sagen: Das kann weg. Für eine höhere Qualität fehlte das Geld.

svz.de von
erstellt am 22.Jul.2013 | 05:56 Uhr

Ostorf | Mike Krüger, der Komiker, fragte einst: "Ist das Kunst oder kann das weg?" Im Falle der Kunstausstellung auf der Schwimmenden Wiese muss man wohl sagen: Das kann weg. "Wir hätten uns auch etwas anderes gewünscht", sagt Sabine Laudan, bei der Stadtmarketing für Veranstaltungen des Kultur- und Gartensommers zuständig. "Es sind wenig Besucher auf der Schwimmenden Wiese und es kommen immer wieder Gäste in die Schwerin-Information und kritisieren die Ausstellung." Doch für mehr und für eine höhere Qualität fehlte das Geld. Die Exposition wurde aus dem Budget des Kultur- und Gartensommers bezahlt. "Wir hatten zusätzliche Fördermittel beim Land beantragt, aber nicht bekommen", so Laudan.

Ein großes Problem ist zudem der Vandalismus. "Die Kunstwerke werden immer wieder beschädigt", klagt Sabine Laudan. "Eine Reparatur ist meist gar nicht mehr möglich." In der vergangenen Woche hat die Polizei zwar zwei jugendliche Täter gefasst. In allen anderen Fällen blieben die Zerstörer unerkannt. Die Stadtmarketing überlegt jetzt, ob es im nächsten Jahr wieder eine Ausstellung geben soll.

Liebe Leser, wir möchten Ihre Meinung erfahren. Was sagen Sie zur Ausstellung auf der Schwimmenden Wiese. Schreiben Sie uns unter schwerin@svz.de.

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