Schwerin : Kritik am Welterbe-Antrag

Das Areal, mit dem sich Schwerin um den Welterbe-Titel bewerben will, reicht weit übers Schloss hinaus.
Das Areal, mit dem sich Schwerin um den Welterbe-Titel bewerben will, reicht weit übers Schloss hinaus.

Linksfraktion fordert im heutigen Kulturausschuss Bewerbung für 2021

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07. Mai 2019, 05:00 Uhr

Schwerin | Missmut über späte Bewerbung: Die Linksfraktion will im heutigen Kulturausschuss einen Welterbe-Antrag für 2021 und die Begründung für Kern- und Pufferzonen fordern. „Die jüngsten Äußerungen des Oberbürgermeisters, sich auf eine Abgabe erst für Februar 2023 vorbereiten zu wollen, sind völlig inakzeptabel und zeigen einmal mehr, dass der Missmut der Stadtvertretung und anderer Beteiligter völlig berechtigt war und ist“, so der Fraktionsvorsitzende Henning Foerster. Von einem transparenten Verfahren und der vorherigen Abstimmung mit allen Beteiligten könne keine Rede sein. „Noch im August 2018 hatte OB Badenschier öffentlich erklärt, dass die Bewerbung Ende 2019 fertig sein soll. Für den Fall, dass andere Kandidaten ihre Bewerbung zurückziehen, wolle Schwerin bereit stehen.“ Der Welterbe-Antrag wäre neben dem Kampf um eine staatliche Hochschule für Schwerin eine der zukunftsweisenden Weichenstellungen. Der Zeitplan dürfe nicht leichtsinnig aufgegeben werden. Der Ausschuss tagt heute ab 18.15 Uhr öffentlich im Gartensalon des Schleswig-Holstein-Hauses.

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