Schiff auf Untiefe im Schweriner See gesetzt : Kreuzfahrer läuft auf Grund

Die Wasserschutzpolizei war schnell vor Ort, musste aber nicht eingreifen. Sven Beutler (1) / Reinhard Klawitter (1)
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Die Wasserschutzpolizei war schnell vor Ort, musste aber nicht eingreifen. Sven Beutler (1) / Reinhard Klawitter (1)

Schrecksekunde kurz vor dem Ziel für die Passagiere der "Mecklenburg". Das Flusskreuzfahrtschiff lief gestern am Eingang zur Schlossbucht auf eine Untiefe auf. Der holländische Kapitän hatte die Betonnung übersehen.

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28. September 2012, 08:09 Uhr

Schweriner See | Schrecksekunde kurz vor dem Ziel für die Passagiere der "Mecklenburg". Das aus Berlin kommende Flusskreuzfahrtschiff lief gestern am Eingang zur Schlossbucht auf die Rakow, eine Untiefe, auf. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei hatte der holländische Kapitän offenbar die Betonnung übersehen. Die Wassertiefe beträgt derzeit an dieser Stelle nur 90 Zentimeter, die "Mecklenburg" hat einen Tiefgang von 1,10 Metern. An Bord waren 24 Personen. Zu Schaden gekommen ist niemand. Ein Schiffsunternehmer aus Raben Steinfeld konnte den Kreuzfahrer wieder frei schleppen. Das Manöver erwies sich jedoch als schwieriger als gedacht. Der Schlepper brauchte mehr als eine halbe Stunde, um das Schiff frei zu bekommen. Dabei riss sogar eine Zugtrosse.

Der Kreuzfahrer gehört einer Reederei in Bremerhaven. Das Schiff kommt seit Jahren regelmäßig nach Schwerin und legt am Steg der Weißen Flotte an. Der 1998 umgebaute holländische Lastkahn kann bis zu 22 Passagiere aufnehmen.

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