Bauen im Plattenbaugebiet : Krebsförden putzt sich heraus

Behindertengerechter Umbau: An der Benno-Voelkner-Straße, Ecke Ernst-Alban-Weg, werden  Bordsteine abgesenkt.
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Behindertengerechter Umbau: An der Benno-Voelkner-Straße, Ecke Ernst-Alban-Weg, werden Bordsteine abgesenkt.

Ortsbeirat will Wohnumfeldgestaltung weiter voranbringen und ruft Anwohner zur Pflanzaktion am 9. April auf

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14. März 2014, 16:00 Uhr

Jahrelang hatte Schwerin die Maßnahmen zur Wohnumfeldverbessung der Plattenbaugebiete auf die drei Dreescher Stadtteile konzentriert, jetzt kommt auch Krebsförden-West voran. Ortsbeiratsvorsitzender Jens Ludwig fasste auf der Sitzung des Gremiums zusammen, was im ersten Bauabschnitt seit November erreicht wurde: „In der Benno-Voelkner-Straße wurden Dutzende Ahornbäume gepflanzt und damit die Straße zur Allee weiterentwickelt. Die neuen Parktaschen werden angenommen, Bushaltestelle und Einfassungen der Müllplätze sind ordentlich angelegt, ein Trampelpfad zur Haltestelle Benno-Voelkner-Straße befestigt und die Straßeneinmündungen barrierefrei gestaltet“, berichtete Ludwig. Ein Problem indes habe es beim Aufstellen der fünf in dieser Baumaßnahme eingeplanten Bänke gegeben. Zwei waren für den Grillplatz vorgesehen, drei sollten in Absprache mit dem Seniorenbeirat platziert werden. „Der Standort am Teich war leider nicht machbar, denn der Bereich gehört nicht mehr zum Fördergebiet“, erklärte Ludwig.

Die Mitglieder des Ortsbeirates lobten die Fortschritte: „Es ist gut, dass endlich auch in unserem Bereich etwas passiert und es sieht wirklich gut aus, was hier gemacht wurde.“ Man war sich einig, dass mit weiteren Aktionen der Stadtteil aufgewertet werden sollte. So werden sich am Frühjahrsputz der Landeshauptstadt nicht nur die Märchen-Kita und die Schule beteiligen, sondern auch der Ortsbeirat selbst. Am 9. April treffen sich die Mitglieder in der Straße Achter de Wisch und werden dort 300 Frühblüher pflanzen. „Wir wollen ein Zeichen setzen und die Anwohner motivieren, selbst mit Hand anzulegen bei der Verschönerung des Stadtteils“, erläuterte Ludwig. Er hofft, dass damit auch Impulse gegeben werden, dass die Krebsfördener selbst mehr auf Ordnung und Sauberkeit im Wohnumfeld achten, denn da gäbe es in vielen Ecken Handlungsbedarf .

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