Crivitz : Krankenhaus Crivitz stellt sich vor

Fragen zum Einsatz künstlicher Gelenke wie Hüftprothesen beantwortete Oberarzt Dr. Ekkehard Leipe interessierten Besuchern ausführlich.
Fragen zum Einsatz künstlicher Gelenke wie Hüftprothesen beantwortete Oberarzt Dr. Ekkehard Leipe interessierten Besuchern ausführlich.

Beim Tag der offenen Tür informierten sich die Besucher über Operationsmethoden. Ärzte hielten Fachvorträge.

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24. November 2014, 16:00 Uhr

Einblicke in den Alltag eines Krankenhauses erhielten am Sonnabend Besucher des Mediclin Krankenhauses am Crivitzer See. Beim Tag der offenen Tür gaben die Mitarbeiter des Hauses den Gästen einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Ausstattung der Fachkliniken Orthopädie und Unfallchirurgie, allgemeine Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Innere Medizin. Drei Führungen durch die Fachbereiche wurden angeboten, einschließlich durch den Kreißsaal.

Bis auf den Operationsraum konnten sich die Gäste überall umschauen. Fachärzte gaben Auskunft. Regina Pfeufer aus Moraas bei Hagenow wollte sich über künstliche Gelenke wie Hüftprothesen näher informieren. Welche Möglichkeiten gibt es, welches Material wird verwendet? „Ich habe es nicht bereut, nach Crivitz gekommen zu sein. Ich fühle mich sehr gut beraten“, sagte sie.

Wie die Schlüsselloch-Operation, also das Operieren durch winzige Öffnungen, gehandhabt wird, das erläuterte der Chefarzt der Orthopädie Dr. Frank Rimkus anschaulich an einem Modell. An einem anderen Stand wurde erklärt, wie eine Magen- oder Darmspiegelung duchgeführt wird.

Großen Zuspruch bei den Besuchern fanden die Fachvorträge. Dr. Frank Rimkus sprach über moderne Methoden zur operativen Behandlung von Hüft- und Kniegelenksarthrose, Dr. Ekkehard Leipe über die operative Behandlung des Großzehenballens und Alternativen und Dr. Dietmar Böttcher über die Versorgung von hüftgelenksnahen Brüchen und über Sturzprophylaxe.

Und wer sich in Sachen Erste Hilfe nicht mehr ganz sicher war, konnte sein Wissen bei Dr. Volker Serien auffrischen. Er erklärte anhand einer Modellpuppe Reanimierungsmaßnahmen und führte sie auch vor. Bevor bei einem Bewusstlosen aber mit Herzdruckmassage und Beatmung begonnen werde, sollte vorweg immer der Hilferuf 112 abgesetzt werden, betonte der Arzt.

Die Möglichkeiten, sich den Blutdruck oder den Blutzucker bestimmen zu lassen, nutzten zahlreiche Besucher.

Das Krankenhaus Crivitz verfügt über 74 Betten, zählt damit nicht zu den großen Häusern, ist aber modern ausgestattet. Bei Patientenbefragungen, die von Krankenkassen durchgeführt werden, werde die Qualität der Behandlungen als sehr gut eingestuft, so der Geschäftsführer Dr. Hans-Heinrich Uhlmann gegenüber SVZ. Mit dem Tag der offenen Tür, der alle zwei, drei Jahre stattfindet, will das Krankenhaus auch zeigen, dass es in der Region stark verwurzelt ist, betonte der Ärztliche Direktor Dr. Ralph Budnik.

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