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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 13:41 Uhr

Neue Gartenstadt : Kompromiss für Buslinie 7

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Nahverkehr schlägt ab Januar Probetrieb in der Gartenstadt vor - Politiker sollen nun über die Route entscheiden

von
erstellt am 02.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Die Buslinie 7 wurde in den vergangenen Monaten immer wieder hitzig diskutiert. Nun beschäftigt das Thema die Schweriner Politiker. Denn: Nahverkehrschef Norbert Klatt hat einen Kompromissvorschlag, der gestern dem Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr vorgestellt wurde. „Wir schlagen einen gesplitteten Probebetrieb der Linie 7 vor. Jeder zweite Bus fährt dann durch die Gartenstadt, die anderen Fahrten würden nur die Hagenower Straße durchfahren“, erklärt Klatt. Die Taktung der Busse, solle sich dabei nach dem bereits bestehenden Fahrplan richten.

Bereits im September gab es eine Sondersitzung der Ausschüsse. Dort wurden fünf verschiedene Vorschläge zur Linienführung 7 diskutiert. Bei der ersten Variante würde der Fahrplan bleiben wie er ist. Bei der zweiten Variante würden die Busse wie früher über die Hagenower Straße fahren. Die dritte Variante ist die Splittung der Linie – der Vorschlag, den der Nahverkehrschef Norbert Klatt favorisiert. Beim vierten Vorschlag würde der Fahrtverlauf von 22 bis 6 Uhr über die Hagenower Straße und von 6 bis 22 Uhr über die Haselholzstraße gehen. Die letzte Variante thematisiert den Busverkehr über die Ludwigsluster Chausee, Mettenheimerstraße.

„Wir haben alles genau durchdacht. Für uns kommt als Kompromiss nur die Splittung in Frage“, erklärt Klatt. Für das Unternehmen sei es nicht die wirtschaftlichste Lösung. „Wir wollen, dass Ruhe in die Gartenstadt einkehrt“, so Klatt. Er hätte nicht angenommen, dass die Linienführung durch die Haselholzstraße für so viel Unmut und anhaltenden Ärger bei den Anwohnern sorgen würde. Trotzdem sei die Anbindung von höchster Wichtigkeit. „Dass der Bus gar nicht mehr durch die Haselholzstraße fährt, kommt für uns nicht in Frage. Die Fahrgastzahlen sprechen für sich. Sie steigen“, so Klatt. Pro Woche würden die Linie etwa 700 Fahrgäste nutzen.

„Der Ball liegt jetzt bei der Politik“, so der zuständige Dezernent Bernd Nottebaum. Daher seien die Präferenzen der Stadtverwaltung momentan nicht maßgeblich. Falls der Kompromiss des Nahverkehrs angenommen wird, wird der Probebetrieb ab Januar für zwölf Monate in Angriff genommen“, so Klatt. Dann schaue man, wie der Betrieb angenommen wird und wie es weitergeht.

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