Wettbewerb : Koch-Nachwuchs brillierte am Herd

Kochen um die Wette: die Azubis Ana, John und Natalia (v.r.). Falko Spierling von den Schankstuben gibt Tipps.
Kochen um die Wette: die Azubis Ana, John und Natalia (v.r.). Falko Spierling von den Schankstuben gibt Tipps.

Verein Schweriner Köche lud zum achten Azubi-Cup in die Schankstuben ein

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01. Dezember 2014, 12:00 Uhr

Ein Fruchtstreifen zwischen Kruste und Fasan? Michael Lohe vom Verein Schweriner Köche ist begeistert von dieser Idee und probiert gleich mal: „Hhm!“ So können John Lobeck von der Dömitzer Hafengastronomie und Danny Reimer von den Alt Schweriner Schankstuben weiter an ihrem Zwischengang arbeiten: pochierte Fasanenbrust. Derweil bereiten Dennis Krull von Dr. Oetker Wittenburg und Franziska Peters vom Falk Seehotel in Plau am See das Hauptgericht vor, putzen und schneiden Gemüse, mischen Kräuter und Brot für die Beilagen zum Medaillon vom Hirschrücken. Um das Dessert – Bisquittürmchen mit Portwein-Pflaumeneis – kümmern sich Max Jahnke und Michael Brandt vom NH-Hotel. Die Vorspeise – Sukower Welsfilet – liegt in den Händen von Natalia Diaz Pereyra und Ana Onieva Martinez, beide von den Alt Schweriner Schankstuben. Es herrscht Hochbetrieb in der Küche, jeder Platz ist ausgefüllt, die Luft steht, die Uhr läuft.

In den Alt Schweriner Schankstuben fand jetzt der 8. Cup der Schweriner Köche statt. Acht Auszubildende wetteiferten um den Titel, kochten gemeinsam in fünf Stunden ein Vier-Gänge-Menü für 28 Gäste. Bewertet wurden die Nachwuchsköche von einer Jury des Vereins und von den Gästen. Worauf kam es? Rolf-Dieter Hinz vom Köche-Verein: „Wir achten unter anderen auf die Hygiene, die Arbeitsweise, die Technik und die Behandlung der Rohstoffe.“ Natürlich spiele dann bei der Bewertung die Qualität der hergestellten Speisen eine entscheidende Rolle. „Es geht um den Geschmack, den Geruch, den optischen Eindruck und die Konsistenz“, so Hinz. Der Wettbewerb solle bei den jungen Leute die Teamarbeit und die Freude am Beruf fördern.

Und Spaß hatten die Teilnehmer am Köche-Cup – bei allem Stress am Herd. Das Rennen bei Gästen und Jury machte schließlich die Vorspeise: Über den Pokal freuten sich Ana und Natalia aus Spanien.

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